Volvo Ocean Race: Schott raus, Abu Dhabi kehrt um, Müller mit Respekt

"Kein Zuckerschlecken"

Die Königsetappe beim Volvo Ocean Race 2011-2012 startete am Sonntag (18. März) im neuseeländischen Auckland mit einem Paukenschlag: Schon nach wenigen Stunden brach auf der 21,50 Meter langen Hochseesegelyacht des Abu Dhabi-Teams ein Schott heraus.

Puma hebt ab auf den ersten harten Amwind Meilen Richtung Kap Horn. © PAUL TODD/Volvo Ocean Race

 

 

 

Der britische Skipper Ian Walker kehrte zur Reparatur in den Hafen zurück. Die Crew blieb unverletzt. Und das war erst ein Vorgeschmack auf das härteste Teilstück der 39.000 Seemeilen (72.000 Kilometer) langen Regatta rund um die Welt. Es führt durch das Südpolarmeer rund Kap Hoorn nach Itajaí in Brasilien.

Die Segler erwarten schwere Stürme und eisige Kälte. Angeführt von der einheimischen „Camper“ von Chris Nicholson knapp vor Puma Ocean Racing mit US-Skipper Ken Read und dem einzigen Deutschen im Rennen, Vorschiffsmann Michael Müller aus Kiel, ging es schon am ersten Tag heftig zur Sache. In der Gesamtwertung des Rennes, das Anfang Juli in Galway/Irland endet, liegt die spanische „Telefoníca“ (Iker Martínez) vor Franck Cammas „Groupama“ aus Frankreich.

Camper (weiß) führt die Flotte aus Auckland und kann seine starken Amwind-Qualitäten ausspielen. Abu Dhabi ist nach Auckland zurückgesegelt.

„Diese Etappe wird sicher kein Zuckerschlecken, alle haben sehr großen Respekt davor, was uns erwartet“, meinte Müller vor dem Start, der auch die zweite Hälfte der Weltregatta einläutete. Die 6.705 Seemeilen (fast 12.400 Kilometer) versprechen Bedingungen, die „Mensch und Material zerbrechen können“, warnt Ken Read.

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4 Kommentare zu „Volvo Ocean Race: Schott raus, Abu Dhabi kehrt um, Müller mit Respekt“

  1. avatar Alex sagt:

    Wer springt da bei 2:50 von Bord? Der Kammeramann?

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    • avatar Söldner sagt:

      Wird doch gesagt: Dean Barker, das ist der Skipper des America’s Cup Teils von Team New Zealand, zum dem auch Camper gehört.

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    • avatar Marc sagt:

      Das ist der Gast. Beim Start darf immer ein Gast mitsegeln, der aber dann von Bord muss. Da man in einer Regatta nicht dafür anhält, ist der sicherste Weg vom Heck abzuspringen und ein Mobo fischt ihn dann raus.
      hier Zinedine Zidane http://www.youtube.com/watch?v=vp6acTzt6tI

      irgendwer hat auch mal nen Salto gemacht, finde aber gerade das Video nicht.
      Und wann sehen wir Carsten K. live von Bord berichten und dann so abspringen? Immerhin warst du ja schon Gast bei der Extrem Series.

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  2. avatar Heini sagt:

    die „Fürchterlichen Fünfzigern“ ? 😀

    Ich kenn das so:
    – Roaring Forties
    – Furious Fifties
    – Screaming Sixties

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