Youth America’s Cup: 100 Euro Challenge – Auf der Zielgeraden nach Bermuda

"Projekt zusammen stemmen"

Das deutsche Youth America’s Cup Team hat den Endspurt eingeläutet, um das finale Budget für Bermuda zu sichern. Es fehlen noch 30.000 Euro.

In zehn Tagen fällt die Entscheidung, ob Deutschland zum zweiten Mal beim Youth America’s Cup teilnehmen kann. Das Next Generation Team hat nach eigenen Angaben schon Zusagen über 70.000 des 100.000 Euro-Budgets erhalten. Nun hofft es, die restlichen 30.000 Euro über die Segel-Community  generieren zu können.

Next Generation, Youth America's Cup

Crewwork auf höchstem Niveau. © Blondsign by Eike Schurr

Die Zeit ist knapp. Am 15. Dezember soll die Entscheidung fallen, wer schließlich mitmachen darf. 20 Teams haben sich beworben, und es ist nur Platz für 10 Crews. Pro Land darf nur ein Boot starten.

Das Team schreibt: “Liebe Freunde, liebe Fans, liebe Unterstützer, wir stehen an einem Punkt, an dem wir ohne euch nicht weiterkommen. Es ist an der Zeit für uns eine Entscheidung zu treffen: entweder unsere Mühen und Hoffnungen zu begraben oder eine neue Route einzuschlagen.

In den letzten sechs Wochen seit unserem Casting hat jeder einzelne in unserem Team unser Projekt in die Welt getragen, mehr Leute beeindruckt und mitgezogen und unsere Reichweite immer weiter vergrößert. In dieser Zeit ist es uns gelungen, zwei Drittel des angesetzten Mindest- Budgets für unsere Teilnahme am Red Bull Youth America’s Cup nächstes Jahr zu generieren…

Next Generation, Youth America's Cup

Beim GC32 Training in Brest. © Blondsign by Eike Schurr

Wir wollen nichts unversucht lassen und dachten uns, dass wir vielleicht nicht 10 Unternehmen finden, die uns mit 3.000€  unterstützen; jedoch glauben wir fest daran, dass wir mindestens 300 Freunde finden, die uns mit 100€ unterstützen, und dass diese dafür ALLE* namentlich auf unserem Wing festgehalten werden.”

Paul Kohlhoff setzt voll auf die Karte Foiling. Der 21-Jährige trainiert das Tragflächensegeln in Kiel auf einem A-Cat und auf seiner Motte, so lange er keine Trainingsmöglichkeiten auf den großen Cats hat.

Kohlhoff Brüder Next Generation, Youth America's Cup

SR mit den Kohlhoff-Brüdern in Hamburg. © Sven Jürgensen

Mit ihm am Steuer und besonders den beiden Finnseglern Philiipp Kasüske und Bruder Max ist die Basis des Teams im Vergleich zur internationalen Konkurrenz bestens aufgestellt. Kaum ein Team kann in dem jungen Alter so viel Qualität an Bord eines Foilers bieten und schon gar nicht einen Steuermann mit Olympia-Erfahrung.

Next Generation, Youth America's Cup

Foiler Weg nach Bermuda? © Blondsign by Eike Schurr

Kohlhoff will auch 2020 wieder voll angreifen im Nacra 20, der für die nächsten Spiele zum echten Foiler umgebaut werden soll. Die langjährige Partnerschaft mit Carolina Werner ist zwar aufgelöst, aber für Japan bastelt der Kieler gerade an einer alternativen Lösung.

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Carsten Kemmling

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