Zhik Moth Worlds Video: McKnight vor Babbage, alle Medaillen nach Australien

Heiße Kisten

Die Höhepunkte der Woche:
Der Finaltag:
 

Die Zhik Nautica Moth Weltmeisterschaft ist nach insgesamt 15 Läufen erst im letzten Rennen entschieden worden. Der Australier Joshua McKnight schnappte seinem favorisierten Landsmann Scott Babage noch den Titel weg, obwohl dieser acht Rennen gewonnen hatte.

Mit Highspeed eingedippt. Die Motten erleben am WM-Finaltag starken Nordwind. ©Th.Martinez/Sea&Co

Mit Highspeed eingedippt. Die Motten erleben am WM-Finaltag starken Nordwind. ©Th.Martinez/Sea&Co

“Es tut mir fast ein wenig leid für Scott”, sagt McKnight. “Er hat vermutlich mehr Zeit in die Vorbereitung dieser Regatta gesteckt als jeder andere und normalerweise ist er besser als ich bei diesen Bedingungen. Deshalb bin ich sehr überrascht aber auch glücklich und erleichtert.”

Babbage begann den Tag mit einer spektakulären Kenterung im 20-25 Knoten starken Nordwind Pelèr, nachdem er das Feld um die Luvtonne geführt hatte. Vor dem zweiten Rennen des Finaltages mussten 20 Teilnehmer wegen technischer Probleme aufhören, aber die Spitzenfahrer lagen weiterhin gleichauf. Mit einem Sieg im letzten Lauf holte sich McKnight schließlich den Titel vor seinem Trainingspartner Scott Babbage.

Joshua Aaron McKnight holt den Moth WM-Titel am Gardasee. ©Th.Martinez/Sea&Co

Joshua Aaron McKnight holt den Moth WM-Titel am Gardasee. ©Th.Martinez/Sea&Co

Auch Bronze ging nach Australien. Rob Gough schob sich mit drei zweiten Plätzen noch von Rang acht auf drei vor. Die nächste Weltmeisterschaft sollte wie am Gardasee spektakuläre Bilder zeigen. Sie findet im Oktober 2013 in der Kaneohe Bay auf Hawaii statt.

Von den deutschen Seglern schafften es nur Frederik Schmid und Sven Kloppenburg in die Goldgruppe der besten 60 Segler. Schmid schob sich am letzten Tag noch auf Rang 45 vor, Kloppenburg wurde und 54.

2012 Zhik Nautica Moth World Championships
Final Top 10 results after 9 races (1 discard) and qualifying rank

Erschöpfter Weltmeister. Der Titelkampf kostete ihn offenbar einen Schuh. ©Th.Martinez/Sea&Co

Erschöpfter Weltmeister. Der Titelkampf kostete ihn offenbar einen Schuh. ©Th.Martinez/Sea&Co

1. Joshua McKnight (AUS), 2+2+(4)+1+2+4+1+1+3+1=17
2. Scott Babbage (AUS), 1+1+1+2+(16)+5+4+2+2+2=20
3. Rob Gough (AUS), 12+4+3+5+(11)+10+10+3+1+3=51
4. Anthony Kotoun (ISV), 4+3+2+10+(33)+1+2+7+16+8=53
5. Andrew McDougall (AUS), 7+7+12+8+7+(34)+3+5+7+5=61
6. Bora Gulari (USA), 3+5+11+3+8+2+8+(36)+20+6=66
7. Chris Rashley (GBR), 5+12+9+11+13+9+(61 DSQ)+4+4+7=74
8. Julian Salter (AUS), 8+9+6+7+(38)+3+7+16+13+16=85
9. Simon Payne (GBR), 11+(31)+16+12+4+11+14+10+8+11=97
10. Brad Funk(USA), 18+6+10+4+1+8+5+(61 DNC)+14+33=99

Ergebnisse Gold Fleet

Ungemütlicher Starkwind am Gardasee ließ die Motten nicht nur kontrolliert abheben.  ©Th.Martinez/Sea&Co

Ungemütlicher Starkwind am Gardasee ließ die Motten nicht nur kontrolliert abheben. ©Th.Martinez/Sea&Co

Scott Babbage mit ästhetische Halse, aber knapp geschlagen.  ©Th.Martinez/Sea&Co

Scott Babbage mit ästhetische Halse, aber knapp geschlagen. ©Th.Martinez/Sea&Co

Der ex Weltmeister Bora Gulari (USA) kann sich noch so verbiegen bei der Halse, gegen die Aussies kommt er nicht an.  ©Th.Martinez/Sea&Co

Der ex Weltmeister Bora Gulari (USA) kann sich noch so verbiegen bei der Halse, gegen die Aussies kommt er nicht an. ©Th.Martinez/Sea&Co

Carlo Mäge mit Design-Siegerscheck vor seiner Zebra-Motte.  ©Th.Martinez/Sea&Co

Carlo Mäge mit Design-Siegerscheck vor seiner Zebra-Motte. ©Th.Martinez/Sea&Co

 

avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
Spenden
http://nouveda.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *