Digger’s Blog: DHH Reaktion auf hanseboot Artikel

"Arschcool"

Digger und Polly bekommen auf dem DHH Stand eine 6 Euro Tasse gespendet. © Digger Hamburg

Digger und Polly bekommen auf dem DHH Stand eine 6 Euro Tasse gespendet. © Digger Hamburg

Eigentlich dachte ich am Dienstag, ich schreibe mal ‘nen kleinen Bericht über die hanseboot aus meiner bescheidenen Sicht. Den liest eh kaum jemand.

Es scheint aber wohl so, als habe der Artikel einmal die Runde gemacht. Ooops.
Als ich danach noch mal auf die Messe wollte, hatte kurz überlegt, Polly als Schäferhund zu verkleiden und selbst nur mit Maske das Gelände zu betreten, um etwaigen Handgreiflichkeiten aus dem Weg zu gehen. War aber nicht so. Rudel&Frolic haben den Artikel mit Humor genommen. Also genau so, wie er gemeint war. Und überwiegend habe ich eh sehr erheitertes Feedback bekommen.

Es gab aber eine Reaktion, die ich mit meinem Sprachgebrauch als „arschcool“ bezeichnen würde. Diese Reaktion begann mit einer eMail, die mich am Freitag morgen erreichte. Ich habe gefragt und darf sie hier einpflegen:

Sehr geehrter Herr Boden,

wir haben ihren Artikel (Blog) auf segelreporter.com mit Begeisterung gelesen. Kompliment – und falls es sie nochmals auf die Messe treiben würde – gerne würden wir Ihnen einen unserer so nett erwähnten DHH Becher zukommen lassen. (auch wenn er nicht von Rudel&Frolic ist 🙂 )

Also mit Freude würden wir sie an unserem Stand erwarten. Mit freundlichen Grüßen,

Matthias Maybach

– Schulleiter – Deutscher Hochseesportverband HANSA e.V. – Yachtschule Elba

Also, ich hab nur ein Wort für diese Aktion: Respekt! Super Reaktion. Mir ist beim erreichen der eMail vor Lachen das Eibrötchen aus der Hand gefallen. 2 Stunden später war ich am Stand des DHH und bekam den Becher überreicht.

Lieber DHH, nächste Saison findet meine nächste Varianta-Tour in der Ostsee statt. Ihr könnt sicher sein, zahlreiche Fotos von eurem kostbaren Becher sehen zu können. Danke!

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Digger Hamburg

Kleiner segeln - größer leben. Filmemacher und Autor Stephan Boden verbringt jeden Sommer auf dem Wasser. Früher auf seiner VA18 "Digger" jetzt auf der Bente24, die er selbst initiiert hat. "Auf See habe ich Zeit, das schärft den Blick für Details." Zu seinem Blog geht es hier
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https://yachtservice-sb.com

8 Kommentare zu „Digger’s Blog: DHH Reaktion auf hanseboot Artikel“

  1. avatar Klaus sagt:

    Wirklich eine tolle Reaktion des DHH. Nun würde mich noch die Reaktion der Hamburg Messe und Congress GmbH interessieren.

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  2. avatar Ketzer sagt:

    Hat zwar nichts mit dem Artikel zu tun, aber gibt es einen Grund dafür, dass die Reihenfolge der Artikel auf der Startseite immer wieder wechselt? Voll iritierend…

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  3. avatar Michael sagt:

    Hallo,

    coole Reaktion von Matthias Maybach, aber so ist erhalt. Und der Becher ist sicherlich eines der wenigen Highlights aus der Hanseboot.

    Ansonsten trifft der Artikel genau ins Schwarze, die Messe ist auf dem absteigenden Ast. Wir sind als Klassenvereinigung seit mehr als 10 Jahren auf der Boot und erleben jedes Jahr wieder, dass mit einer Mischung aus Unwissenheit und Ignoranz, über die Belange der Segler und der Besucher hinweg-gegangen wird.

    Wenn dann noch der GF der Messe Hamburg meint, sie würden in absehbarer Zeit die Boot in Düsseldorf überholen, ist das nur noch lächerlich.

    Also lieber einmal um die Alster gehen und die Boote die dort segeln ansehen, als auf die Hanseboot.

    Einen schönen Tag noch

    Michael

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    • avatar armchairadmiral sagt:

      Nö!
      Einfach meckern und nicht hingehen sorgt doch nur dafür, dass wir bald zur Ausstellung nach Berlin müssen. Will ich aber nicht!
      Also: Kritisieren, Vorschläge machen und den Ausstellern durch unser Erscheinen Mut machen, wiederzukommen.
      Natürlich kann man viele Infos auch im Netz bekommen. Aber drauf rumklettern und die schöne Oberfläche streicheln geht mit “facebook-freunden” auch schlechter als mit einer/einem real vor einem stehenden…

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  4. avatar Christian sagt:

    früher bin ich oft auf Bootsmessen gegangen, inzwischen fast gar nicht mehr. Es ist einfach langweilig geworden dort.

    Man kann dort nicht mehr so gut shoppen wie früher (hab mich dort oft komplett eingekleidet). Verkaufsstände mit vernünftigen Sachen und schönen Messerabatten sind selten geworden. Wenn man wirklich was braucht, kriegt man es heute bei Webshops oder Spezialanbietern, aber garantiert nicht mehr auf einer Messe.

    Überhaupt sind so viele Infos heute übers Netz zu bekommen, dass der Informationscharakter von Messen zumindest nicht mehr einzigartig ist. Und die fast ausschließlich ausgestellten seegängigen Wohnmobile interessieren mich nicht, die will ich nicht streicheln…

    Die Interboot hat in ihrer jüngsten Abschluss-Pressemitteilung die Verkleinerung der Ausstellungsfläche (mangels Masse an Ausstellern) als wegweisendes Konzept verklärt… manomann, muss denen der Arsch auf Grundeis gehen…

    Als KV muss man meist fett Kohle abdrücken für einen Mini-Stand, um dann ein Schattendasein zu fristen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

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  5. avatar Peter sagt:

    Schon wieder product placement und sponsoring erschnorrt…. neeee, was da wohl wieder die Kritiker sagen 🙂

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