Kategorie: Offshore

Offshore Double Handed WM: Witthinrich/Schmidt-Rybandt bis zur Hälfte in Medaillennähe, dann wurde es fies
„Irgendwie doof…aber nicht aufgehört Gas zu geben“
Vor der Küste von Cannes nach war die Sensation nach 90 Seemeilen noch möglich. Clara Witthinrich und Oli Schmidt-Rybandt lagen im WM-Feld der 11 Sun Fast 30 auf Platz 5 knapp vor den Australiern, die am Ende Silber holten. Dann verliefen einige Stunden „so mittel“, wie sie sagen.

SR Podcast Regatta Spezial: Double Handed Offshore WM, ILCA Masters und America’s Cup
„Ziemlich unkomfortables Segeln gerade hier“
Während Rixgens/Bader aufgeben müssen, arbeiten sich Clara Witthinrich und Oli Schmidt Rybandt Stück für Stück nach vorne. Und zwischendurch kommt noch Sprachnachricht von Bord vor der französischen Mittelmeerküste. Das und vieles mehr in dieser Episode.

Offshore Double Handed WM (mixed): Zwei deutsche Crews gegen die Profi-Prominenz – Wieder Frühstart
Es geht los
Um 11 Uhr hat vor Marseille das Finale der Offshore Double Handed World Championship begonnen. Elf Mixed-Duos kämpfen auf identischen Sun Fast 30 One Design um den WM-Titel. Mit Clara Witthinrich/Olli Schmidt-Rybandt und Lina Rixgens/Andreas Baden haben sich zwei deutsche Teams qualifiziert. Wie der Start verläuft, wie ihre Chancen stehen.

Offshore Double Handed World Championship: Gespräch mit Clara Witthinrich und Oli Schmidt-Rybandt nach Quali-Platz zwei
„Wenn das jetzt hier wirklich so stimmt, dann sehen wir gerade ganz gut aus.“
Clara und Oli segeln nach Rang zwei im Qualifier direkt ins WM-Finale. Im Gespräch mit SR erzählen sie, warum sie damit selbst kaum gerechnet haben und wie sie das finale Rennen angehen. Auch Lina Rixgens und Andreas Baden haben sich mit Platz fünf qualifiziert. Baden erklärt das Rennen.

Offshore Zweihand-WM: Witthinrich/Schmidt-Rybandt überraschen mit Sun Fast 30 One Design
„Wir sind Zweiter, und das ist ganz schön toll!“
Clara Witthinrich und Oliver Schmidt-Rybandt haben bei der Offshore-Doublehanded-WM vor Marseille einen starken Auftakt erwischt. Das deutsche Duo beendete das erste Qualifikationsrennen über rund 93 Seemeilen auf Rang zwei und steht damit bereits im Finale.

Ocean Race: Boris Herrmann und Team Malizia – bereit für die Welt, aber gegen wen?
Dünne Luft vor dem Start
Boris Herrmann schwärmt nach der Rennpremiere von seiner neuen Malizia 4 und hält sie am Wind sogar für den schnellsten IMOCA der Flotte. Nach der Route du Rhum soll es damit einmal um die Welt gehen. Doch knapp vier Monate vor dem Start von The Ocean Race stellt sich eine überraschende Frage: Gegen wen eigentlich?

48H Azimut: Sam Goodchild gewinnt souverän mit Macif. Simon mit Verdier Neubau „enttäuscht“.
Die IMOCA Neubauten fliegen, aber siegen noch nicht
Sam Goodchild hat beim Défi Azimut ein nahezu fehlerfreies Rennen abgeliefert. Mit Macif erreichte er als Erster am Samstagmorgen um 6.18 Uhr die Ziellinie vor Lorient. Interessant ist das Ergebnis auch mit Blick auf die jüngsten IMOCA-Neubauten: Sébastien Simon konnte bei der ersten Regatta seines Groupe Dubreuil den Anschluss an die Spitze nicht halten.

The Ocean Race Atlantic: Malizia versucht, sich zurückzukämpfen – der große Konkurrent übernimmt Führung
Karten neu gemischt
Nach einem brutalen Wochenende bei The Ocean Race Atlantic kommt die Flotte am Montag deutlich langsamer voran. Vor der Azoren bildet sich eine große Schwachwindzone, die das Rennen komplett neu mischen könnte. DMG MORI Global One hat die Führung übernommen. Malizia strengt sich an, wieder in Schlagdistanz kommen.

Golden Globe Race: 16 Skipper auf dem Weg um die Welt – doch ist das überhaupt eine Regatta?
Sie sind dann mal weg
Um die Welt dürfen sie segeln – nur eine Regatta soll es bitte nicht sein. Während 16 Skipper Kurs rund Globus genommen haben, streitet sich Race-Direktor Don McIntyre mit Frankreichs Segelverband, Sponsoren werden rar und selbst die Zukunft des Golden Globe Race in Les Sables ist plötzlich nicht mehr selbstverständlich.

Golden Globe Race: Sextant trifft Starlink – Big Brother segelt mit
Einsamkeit mit Publikum
Sextant, Papierkarte, Windfahne – und Starlink. Beim Golden Globe Race sollen die Segler technisch im Jahr 1968 bleiben, während wir ihnen 2026 rund um die Uhr zuschauen können. Mit dem neuen „Live Window“ wagt Don McIntyre eine Weltpremiere, die – so paradox sie sein mag – perfekt zu diesem herrlich widersprüchlichen Rennen passt.

Stephan Bodens Kolumne: Wie grün müssen Offshore-Regatten sein?
„Ein bisschen weniger Weltrettung wäre vermutlich glaubwürdiger“
Kaum ein Offshore-Race, bei dem nicht äußerst plakativ kommuniziert wird, dass Daten für Meeresforscher und die Wissenschaft gesammelt werden. Das ist einerseits löblich, bekommt aber auch immer mehr Geschmäckle. Mittlerweile hat das was von einem grünen Orden, den man sich selbst ansteckt. Es geht aber auch anders, wie ein aktuelles Beispiel zeigt.

Forecast Time Correction Factors (F-TCF): Wetterdaten-Fehler verfälschte Newport Bermuda Race. US Sailing veröffentlicht Untersuchungsbericht
Wenn das Handicap würfelt
Ein neues Handicap-System sollte die Newport Bermuda Race gerechter machen. Doch fehlerhaft eingelesene Wetterdaten und ein Softwareproblem sorgten 2026 für falsche Korrekturfaktoren und geänderte Ergebnisse. Der Fall heizt die Diskussion um das innovative F-TCF-Verfahren neu an.

Solitaire du Figaro: Als der Körper einfach abschaltete – Tom Dolans bitterste Figaro-Nacht im Video
Wenn der Wecker nicht mehr reicht
Tom Dolan führte die Solitaire du Figaro, als sein Körper plötzlich eine andere Entscheidung traf als sein Kopf. Wenige Minuten später lag sein Figaro 3 auf den Felsen der Île de Sein. In einem aktuellen Video rekonstruiert Dolan die Havarie und die spektakuläre Bergung von Kingspan.

Top-Ten-Debüt für Tom Wehde bei der Mini Atlantique
„Es war ein Massenrennen, riesig“
Nach acht Tagen und rund 1.300 Seemeilen hat Tom Wehde die erste Etappe der Mini Atlantique mit einem starken neunten Platz beendet. Der deutsche Serienboot-Segler behauptete sich bei seinem Debüt im 53 Boote starken Feld über weite Strecken in der Spitzengruppe und brachte sein Boot ohne Schäden nach Horta auf den Azoren.

DMG MORI fliegt: Jetzt beginnt der Kampf der IMOCA-Design-Konzepte
Bustle versus Blade-Runner
Der radikale „Bustle“-Rumpf von Guillaume Verdier hat seine ersten Testfahrten absolviert. Skipper Kojiro Shiraishi spricht von einem „erstaunlich stabilen“ Boot – genau das, was die Konstrukteure versprochen hatten. Nun beginnt einer der spannendsten Technik-Vergleiche der IMOCA-Klasse.

Mini Atlantique: Letissier zittert sich im Proto zum Etappensieg
Knappes Höschen
Fast eine Woche lang schien Julien Letissier die erste Etappe der Mini Atlantique fest im Griff zu haben. Doch ausgerechnet auf den letzten Meilen wurde aus einer souveränen Vorstellung eine knappe Nummer.

Nach der Route du Rhum ist Schluss: Charal trennt sich von Jérémie Beyou
Seltsamer Zeitpunkt
Das kam überraschend wie aus dem Nichts: Nach zehn gemeinsamen Jahren gehen der französische Sponsor Charal und IMOCA-Skipper Jérémie Beyou getrennte Wege. Das Unternehmen bestätigte am Montag, dass die Partnerschaft nach der Route du Rhum 2026 endet. Was bedeutet das?

Im Optimisten über den Ärmelkanal: 15jähriger bricht Rekord beim Channel-Crossing
Cool? Waghalsig? Oder steckt ein Plan dahinter?
Mit einem Opti über den Ärmelkanal – von der Isle of Wight nach Cherbourg. Der 15-jährige Franzose Pierre Cornu hat dabei nicht nur einen Rekord aufgestellt. Hinter der außergewöhnlichen Tour stecken große Fußstapfen und vermutlich mehr, wie andere Beispiele zeigen.

Orca-Kontakt bei Mini Atlantique: Skipper muss Hilfe anfordern
Auf den Rumpf statt aufs Ruderblatt
Die Serie der Orca-Interaktionen vor der iberischen Atlantikküste hat nun auch die Mini Atlantique erreicht. Der französische Skipper Guillaume Wehrlen meldete während der laufenden Regatta einen Kontakt mit Orcas. Bemerkenswert war dabei das Verhalten der Meeressäuger.

Podcast Regatta Spezial: Zoff in Lorient – Die Offshoreszene „kotzt“
Über das große Solitaire du Figaro Entsetzen, IMOCA Tests in Lorient und die Reanimation von L’Hydroptère
Seit mehr als 50 Jahren gilt die Solitaire du Figaro als die Schmiede der Offshore-Helden an der Atlantikküste. Nun soll die Langstreckenregatta auf Ocean50 Trimaranen gesegelt werden. Das Entsetzen in La Base ist groß. Dazu erzählt Miku aus Lorient von den Tests der neuen IMOCAs.

Solitaire du Figaro-Wechsel zum Trimaran: Wut und Fassungslosigkeit in der Szene
„Pipeline des Hochseesegelns“
Warum der Umstieg bei der Solitaire du Figaro von 10-Meter-Yachten auf Ocean Fifty Trimrane Frankreichs Hochseesegler derart erzürnt – und weshalb hinter dem Streit um eine traditionsreiche Regatta eine viel grundsätzlichere Frage steckt.

Ocean Fifty statt Figaro: Französische Segelgrößen sind entsetzt und attackieren den Veranstalter
„Zum Kotzen“
Die traditionsreiche Solitaire du Figaro steht vor ihrer größten Umwälzung seit ihrer Gründung im Jahr 1970. Ab 2028 wird die berühmte Einhandregatta, auf der die französische Offshore-Dominanz basiert, nicht mehr auf den Figaro Bénéteau III, sondern auf Ocean-Fifty-Trimaranen ausgetragen. Was dahinter steckt.

SR Podcast: Malizia 4 – Alles über Boris Herrmanns neuen IMOCA. Mit Miku aus Lorient
„Nun wird Boris liefern müssen“
Sie schwimmt! Boris Herrmanns Malizia 4 hat in Lorient die Erstwasserung absolviert. Miku berichtet aus La Base, gibt Einblicke hinter die Kulissen und beschreibt den neuen IMOCA mit dem es schon bald zum ersten Rennen geht.

Kentertest: Malizia 4 liegt quer – warum sich ein neuer IMOCA aufs Ohr legen muss
Einmal kontrolliert kentern, bitteschön!
Bei einem neuen IMOCA wird gern über die großen Linien gesprochen: Konstruktion, Foils, Kampagne, Kalender, Weltumsegelung. Am Morgen nach dem Stapellauf schrumpft all das für einen Moment auf sehr einfache Dinge zusammen: ein Taucher im Hafenbecken, ein Kran am Kai, eine Schlinge am Kiel und ein Vermesser, der Abstände zum Wasser notiert.

Vendée Arctique: Einmal Polarkreis und zurück – nur neun Teilnehmer, trotzdem spannend?
Kein Gipfeltreffen
Die Organisatoren verkaufen Abenteuer am Polarkreis – die Realität liefert nur neun Starter. Dennoch könnte die Regatta spannender werden als manche Großveranstaltung. Weil sie vielleicht einen ersten Blick auf die Zukunft der IMOCA-Klasse liefert.

Großer Figaro-Sieg vom ex Malizia-Navigator: Lunven ist aktuell bester Einhandskipper, für die Vendée Globe reicht das nicht
„Ich fühle mich in diesem Spiel zu Hause“
Nicolas Lunven (42) ist vielen Malizia-Fans als Navigator von Boris Herrmann ans Herz gewachsen. Er übernahm dann nach dem Rauswurf von Kevin Escoffier bei Holcim-PRB dessen IMOCA und segelte eine starke Vendée Globe (Platz 6). Seit dem Ende des Projekts gelang ihm keine neue Kampagne für 2028. Nun ist er der siebte Dreifach-Sieger der Solitaire…

Tom Dolan erklärt sein Unglück in der Nacht: „Ich wachte auf den Steinen auf“
Wie Alex Thomson
Tom Dolan hat bei der Solitaire du Figaro für das große Drama gesorgt, als er in Führung liegend auf eine Untiefe lief. Nun erklärt der Ire selbst, wie es zu diesem folgenschweren Moment kommen konnte – und warum ihn der Ausgang gleich doppelt schmerzt.

Auf den Steinen: Drama um Figaro-Spitzenreiter Tom Dolan – Hubschrauber-Einsatz beendet Traum vom zweiten Gesamtsieg
Aufgelaufen in der Nacht
Der Ire Tom Dolan war im Begriff bei der Solitaire du Figaro den zweiten Sieg nach 2024 knapp vor Nicolas Lunven einzufahren. In der Nacht lief er aber bei starkem Gegenwind bei der Île de Sein auf. Ein Hubschrauber musste ihn abbergen. Was passiert ist.

Solitaire du Figaro: Irischer Sieg, irres Talent – ex Malizia-Segler Berrehar und Lunven zurück im Zirkus
Charakterbildungsmaßnahme
Der Ire Tom Dolan (39) gewinnt die erste Etappe der Solitaire du Figaro. Dahinter zeigen sich die gestandenen IMOCA-Skipper Berrehar und Lunven. Und dann ist da noch Tom Goron, der auch schon im Opti über den Ärmelkanal segelte. 20 Jahre jung, kurz nach dem Start Letzter – und am Ende wieder mitten im Spiel.

Regatta Spezial Podcast: Neues aus der IMOCA Szene. Mit Miku live aus Lorient
Über das 1000 Race, den SailGP und vieles mehr
Miku aus Lorient mit vielen Neuigkeiten rund um die IMOCA Szene. Violet Doranges 3. Platz beim 1000 Race, Sam Goodchild als Top Favorit und Francesca Clapcich hat noch Luft nach oben. Dazu das Top Ergebnis des Deutschen Teams beim SailGP. Und am Ende bekommt Carsten noch eine Überraschung: seinen persönlichen Contender WM Song.
