Diggers’ Blog: Die Lust auf das kleine Boot, die Varianta 18

Luxus kann man nicht kaufen

Pfannekuchen im Cockpit bruzzeln. Guckt da jemand neidisch vom Nachbarschiff? © Digger Hamburg

Pfannekuchen im Cockpit bruzzeln. Guckt da jemand neidisch vom Nachbarschiff? © Digger Hamburg

Stephan Boden alias Digger Hamburg ist mit seiner Varianta 18 3,5 Monate in der Ostsee unterwegs gewesen, hat auf seinem Blog berichtet und bei SR über die Liebe zum kleinen Boot geschrieben. Die “Großen” zeigten sich in den Häfen meistens mitleidig. Aber Digger sieht das anders. Für ihn sind die Törns mit der Varianta 18 Ausdruck des ganz persönlichen Downsizing. Er berichtet weiter darüber auf SR und per Vortrag für interessierte Gruppen und Vereine.

Luxus kann man nicht kaufen

„Der ist nur neidisch“ – das werden viele denken, die mein Zeug lesen. Oder: „in 5 Jahren hat der auch 35 Fuss“. Nö. Ganz sicher nicht.

Bis vor 3 Jahren hatte ich ein um 10 Fuss längeres Schiff. Eine Etap 28i. Mit Pantry, Gasheizung und Nasszelle. Nicht die Euro Krise ist schuld, dass ich mich verkleinert habe, sondern die Lust. Die Lust auf direktes Segeln. Auf ein Boot, dass 2 Knoten mehr Wind unmittelbar in Fahrt umsetzt. Die Lust, mehr von den Elementen zu fühlen, mit denen ich beim Segeln zu tun habe. Die Lust auf Downsizing.

Auch auf einem 18 Fußer muss man auf nichts verzichten. © Digger Hamburg

Auch auf einem 18 Fußer muss man auf nichts verzichten. © Digger Hamburg

Erst nach und nach auf der Tour mit der Varianta 18 ist mir klar geworden, dass ich mit diesem kleinen Boot auch etwas anderes erworben habe: Luxus. Und zwar mehr als bisher. Luxus, den ein Eigner einer 45 Fuss Yacht mit Vollausstattung niemals haben wird.

Es gibt Segler, die mit Mikrowelle und Waschmaschine im Schiff nach Marstal segeln und Abends einen Longdrink mit Eiswürfeln aus der eigenen Pantry trinken, während die Jeans bei 30 Grad gesäubert wird. Gut. Irgendwie nähert man sich ja dem Lebensstandard an, den man von Zuhause kennt. Elektrische Salontische und ausfahrbare Flatscreens lassen einen Hauch Abramovic durchs Schiff wehen. Nur – ist das Luxus? Für mich nicht.

Es ist angerichtet. © Digger Hamburg

Es ist angerichtet. © Digger Hamburg

Für mich ist Luxus, im Cockpit auf einer Flamme Frikadellen mit Rotkohl und neuen Kartoffeln zu kochen. Das schmeckt besser als alles andere. Weil man vorher viel improvisiert hat, es aber trotzdem klappt. Freude ist ein gutes Gewürz. Luxus ist für mich, wenn alles etwas anders ist als zuhause. Einfacher, simpler, purer. Wenn man realisiert, wie gut man mit einfachen Mitteln klar kommt.

Wäsche waschen wird nicht zur täglichen Aufgabe sondern dann gemacht, wenn es nötig und möglich ist. Entweder im Hafen oder man schleppt das dreckige Zeugs einfach ein paar Stunden in einem Netz hinterher. Ist herrlich sauber. Kaum zu glauben – man freut sich über saubere Wäsche.

Die Sonne wärmt das Duschwasser im Sack an. © Digger Hamburg

Die Sonne wärmt das Duschwasser im Sack an. © Digger Hamburg

Überhaupt macht einen glücklich, was sonst zuhause alltäglich ist. Der selbstgemachte Pancake wird zum Erfolg. Die Solardusche beim Ankern, aus der ein schwacher Strahl tröpfelt, lässt das Herz höher schlagen. Schlechter Empfang beim EM-Halbfinale mit der DVBT Antenne auf der Sprayhood ist kein Ärgernis, sondern es macht froh, dass man überhaupt ein Bild empfängt.

Gegen 1 Euro Plastikbecher, aus denen man Tee, Wasser, Wein, Gin Tonic und Trinkyoghurt zu sich nimmt und die man mit Ostseewasser spült, sind Gläser mit Bootsnamengravur geradezu erbärmlich. Ich gebe aber zu: ich habe Plastikweinbecher.

Den Abend beim Wein im Cockpit ausklingen lassen. © Digger Hamburg

Den Abend beim Wein im Cockpit ausklingen lassen. © Digger Hamburg

Und noch einen großen Luxus gewinnt man dadurch: der alltägliche Rythmus gerät bald völlig in Vergessenheit. Weil man auf Gewohntes verzichtet. Und mit dem Rythmus schwindet auch das Zeitgefühl. „Ich habe gehört, dass heute angeblich Mittwoch ist.“ Wenn der Wochentag zu einem Gerücht wird – das ist Luxus. Und den kann man nicht kaufen.

 

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Digger Hamburg

Kleiner segeln - größer leben. Filmemacher und Autor Stephan Boden verbringt jeden Sommer auf dem Wasser. Früher auf seiner VA18 "Digger" jetzt auf der Bente24, die er selbst initiiert hat. "Auf See habe ich Zeit, das schärft den Blick für Details." Zu seinem Blog geht es hier
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19 Kommentare zu „Diggers’ Blog: Die Lust auf das kleine Boot, die Varianta 18“

  1. avatar rob sagt:

    Einem Boot sind natürliche Grenzen gesetzt die meist mit der Größe korrelieren. Pures Segeln und die von dir beschriebene Freiheit hängt aber in keiner Weise mit der Bootsgröße zusammen.

    Du machst mit deinen Beiträgen ziemlich offensichtlich Werbung für Dehler. Das ist absolut legitim nur sollte dies auch beim Namen genannt werden sonst kann man dich einfach nicht ernst nehmen.

    Ich betreibe das Segeln übrigens auf die gleiche Weise wie du und hatte mir von deiner Tour die du ja im gesamten deutschen Segel-Internet propagiert hast echt mehr versprochen – schade da wäre echt mehr drin gewesen als stumpfe Werbung.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 4 Daumen runter 52

    • avatar Digger sagt:

      Rob, danke erstmal für Deinen Kommentar.
      Ich bin ein sehr begeisterungsfähiger Mensch. Wenn Dinge gut sind, weiss ich das zu schätzen. Und da ich blogge, schreibe ich darüber. Ob man das als Werbung ansieht überlasse ich jedem selbst. Ich schreibe ehrlich über das, was ich denke.

      Schade, dass du von der Reise und offensichtlich auch von mir enttäuscht bist. Kann ich aber leider nicht ändern. Ich wäre gern auch weiter gekommen, bin aber weder ein Supersegler noch Extremsportler. Sondern eher ein ganz normaler Segelbegeisterter, der gern schreibt.

      Übrigens: meine Varianta habe ich ganz normal gekauft, zum ganz normalen Kurs. Hanse/Dehler hat erst kurz vorm Ablegen überhaupt von der Tour erfahren.

      Ahoi und fair winds

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  2. avatar Heiner sagt:

    Ich empfinde diesen Beitrag überhaupt nicht als Werbung.
    Er macht richtig Lust auf Segeln.
    Auf jeden Fall mehr Lust, als wenn man sich einen Testbericht aus der Yacht durchliest über Schiffe >200.000 Euro.

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  3. avatar Michael sagt:

    Es liegt offensichtlich in der Natur des Menschen oder ist zumindest bei uns üblich, dass man jedem, der irgendetwas selbständig, motiviert und enthusiastisch auf die Beine stellt, erst einmal irgendein unredliches Motiv vorwirft. Hier ist es Werbung und ich selbst habe für Projekte mein letztes Erspartes auf den Tisch gelegt um mir dann vorwerfen zu lassen, dass ich mit dem angeblichen Umweltschutzprojekt ja nur Geld verdienen möchte…

    Ich muss sagen, dass ich die Berichte der Varianta Tour extrem gerne lese und dass dies natürlich zu einer Begeisterung für kleine, unkomplizierte Boote führt. Das liegt aber ganz einfach auch daran, dass man in so einem Bericht selten lesen wird, dass die Bordtoilette verstopft war, der Kühlschrank nicht mehr kühlte und man in einer Welle aus versehen die Leselampe abgerissen hat. Ich will damit sagen, dass einfache Boote gerade deshalb extrem viel Freude machen können, wenn man sich von vornherein der Einschränkungen bewußt ist, diese in Kauf nimmt und sich statt dessen wie Digger über jede eigene kleine Errungenschaft freut – und sei es nur ein Pfannkuchen und viel Zeit!

    Viel Spaß weiterhin, Digger, und danke dir für die entspannten Berichte!

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    • avatar Digger sagt:

      Michael, danke.

      Ich habe unterwegs schon öfter mal Mails bekommen, in denen man mir versteckte Werbung vorgeworfen hat. Ein Beispiel war Weber Yachttextil. Habe die Polster, die Sprayhood und das Maindrop von denen. Bin völlig begeistert, was die Jungs da für ne astreine Arbeit hinlegen. Nicht preiswert, aber den Preis wert. Werbung? Kann sein, aber ich kenne die weder persönlich, noch habe ich bei denen gekauft, sondern auch deren Zeugs ganz normal zum ganz normalen Preis über einen ganz normalen Händler. (Lepper-Marine). Ich weiss nichtmal, ob die meinen Blog kennen.
      Dennoch mache ich ‘Werbung’ für die, weil ich deren Produkte jedem empfehle. Weil sie einfach nur gut sind.

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  4. avatar Olli sagt:

    Dann handelt es sich eher nicht um Werbung, sondern um Erfahrungsberichte. Eine angebliche Werbung für Dehler/Hanse habe ich auch nicht als solche empfunden. Da steht ja nicht, nur mit der Varianta ist möglich, was mit einem Folkeboot unmöglich wäre.
    Es handelt sich viel eher um einen Aufruf zum einfachen Segeln. Kann ich gut nachvollziehen. Seglerisch sicher nicht aufsehenerregend (sollte es auch nie sein), aber wunderschön geschrieben und gut geeignet als Lektüre für den Neureichen, der sich gerade über das früzeitige Ableben von Kühlkompressor/Wasserheizung/Elektrowinsch/Joysticksteuerung seiner neuen Jeanneau/Bavaria/Beneteau/Hanse oder gar Rassy (die sind mit Absicht in einem Atmzug mit den anderen genannt) ärgert.

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    • avatar Digger sagt:

      Moin,

      das müsste ich auch anders herum schreiben. Denn mit einem Folkeboot ist viel mehr möglich als mit einer Varianta 18. Klar, das Folke hat mehr Ballast als die VA18 wiegt.

      Übrigens habe ich vorher mal über Folkeboote nachgedacht. Irgendwann wurde mir aber klar, dass ich ein neues Boot haben will. Und die Preise neuer Folke sind mit leider zu hoch gewesen.

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  5. avatar bredi sagt:

    Hey Digger,

    ich find das gut, was Du machst und was Du schreibst. Ich kann Dir da im übrigen zu 100% zustimmen. Ich empfinde kleinere und einfachere Boot auch als den puren Segelspass. Obwohl ich auch große und technisch aufwändige Boote toll finde. Je weniger Zeit man hat (Zeit=Luxus), desto intensiver erlebt man die “einfachen” Momente. Statt in der Karibik zu segeln kann das auch eine Stunde Feierabendsegeln auf dem Baggerloch sein. Ich selbst verfolge jetzt auch seit einiger Zeit meinen persönlichen “simplify-your-sailing-Plan”. Daher bin ich vom Formel 18 Katamaran auf den steuerlosen spanischen Kat “Patin a Vela” umgestiegen. Purer, einfacher und direkter geht es einfach nicht mehr. Aber ich finde den Formel 18 Kat immer noch als das absolute Traumboot, schnell und faszinierend. Aber eben auch aufwändig. Insofern habe ich – genau wie Du – ein Downsizing betrieben, ein bißchen langsamer, aber irgendwie noch intensiver. Und ja, ICH MACHE HIER WERBUNG für ein Sache, die ich einfach klasse finde!!! Man möge mich dafür beschimpfen!

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  6. avatar Kokopelli-Crew sagt:

    Ich kann deine Berichte auch nicht als Werbung sehen. Sondern als Erfahrungsberichte über einfache, aber gut gemachte Produkte. Natürlich kannst du nicht schreiben du segeltest mit einem Boot eines nichtgenannten Herstellers und legst bei jedem Foto einen schwarzen Balken übers Logo. Dehler hat nun mal, anders als andere, den Schritt gewagt, ein kleines agiles und bezahlbares Boot auf den Markt zu bringen. Dann darf man deren Namen auch erwähnen. Und man darf sagen, dass das Boot Spaß macht, gut segelt etc. Vor allem: damit setzt man keine Konkurrenten herab – denn die gibt es ja nicht.

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  7. avatar Nils sagt:

    Du sprichst mir aus dem Herzen. Back to the roots, Downsizing, wie auch immer man es nennt…das Segeln mit kleinen Booten ist einfach pures Segeln. Für mich jedenfalls. ich besitze noch ein 27 Fuß-Schiff, aber schon das ist mir zu groß und unflexibel. Was wird als nächstes kommen? Maximal Jolli, vielleicht auch nur Jolle ;). Mit großen Booten wird das ohnehin schon vollgestopfte Leben noch komplizierter. Muss doch nicht sein.

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  8. avatar Ketzer sagt:

    “Solardusche, DVBT-Antenne, Fernsehen an Bord”… Na das ist ja wohl alles materieller Schnickschnack, den man nicht braucht! 😉

    Mal im Ernst: Bin selber Minimalist, aber letztendlich hat jeder seine eigenen Vorstellungen, mit welchem Minimum an Krempel er unterwegs sein will. Allerdings ist in meinen Augen das Ziel eher ein materieller Minimalismus, als die Reduktion der Bootsgröße, denn: Wo nichts ist, kann auch nichts kaputt gehen. Bedeutet: Anstatt die Hauptzeit auf die Pflege meines Materials zu verwenden, habe ich Zeit für Muße, Genuß und Entdeckung.

    Großes Boot ist schon schick. Kann fieseres Wetter vertragen, segelt schneller. Nur auf diesen ganzen technischen Schnickschnack kann ich gut verzichten.

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    • avatar Digger sagt:

      Mojn Ketzer,

      ja, die Solardusche ist mir auch peinlich. Weil so protzig 😉 DVBT brauche ich, weil Fussi-süchtig.

      Klar, jeder entscheidet selbst, was er an Schnickschnack mitführt. Mancher würde uns auch für bescheuert erklären, weil es teilweise im Cockpit aussah wie im Apple Store (erst recht, als Basti dann irgendwann dazu kam… 😀 ). Und zwar zu recht.

      Bootsgröße – hast recht, ist vielleicht nichtmal entscheidend. Bei mir liegt auch in Zukunft sicher mal ein viel längerer und weiterer Törn an. Transatlantik würde ich mit der Varianta sicher nicht machen. Aber mit nem z.b. Spækhugger – sofort! 24 Fuss. Hochseetauglich. Was Neues fällt mir da leider nicht ein.

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  9. avatar Ole H. sagt:

    Ich sehe das ebenfalls nicht als Werbung. Weder für die Werft, den Ausrüster, noch die Dinger mit dem angebissenen Apfel drauf. Was für mich taugt, ist vielleicht für andere nix und umgedreht.

    Auch wir wurden letztes Jahr während unserer 3 Wochen Tour Elba/Korsika auf 25 Fuß sehr häufig gefragt, ob “das denn überhaupt geht” mit so einem kleinen Schiffchen. Klar. Tut es. Macht sogar Spaß!

    Und das ist genau die Sache, die im diggerhamburgblog eben auch ‘rüberkommt. Trotz Mistwetter.

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  10. avatar Digger sagt:

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  11. avatar MAUERSEGLER sagt:

    Ich habe vor ein paar Jahren mit meiner Nichtsegler-Ehefrau per Uralt-Kielzugvogel eine Woche unvergesslichen Urlaub auf den Binnenmeeren/ Nordseearmen Zeelands (=Südholland) gemacht. Da hat uns ein netter Belgier mit einem kaum größeren Kahn Regenasyl gewährt und meinte irgendwann “je weiter man vom Wasser weg sitzt, desto weniger hat es mit Segeln zu tun”.

    Für mich ist da was dran, aber oft liegt die Wahrheit ja bekanntlich in der Mitte, und eine Kajüte hätte unserem Urlaub damals keinen Abbruch getan. Ich glaube die Varianta 18 ist ein super Kompromiß, deswegen habe auch ich Deine Berichte mit viel Interesse und noch mehr Neid gelesen – bitte mehr davon!

    Spækhugger ist natürlich der Ober-Burner, aber meine Frau segelt immer noch nicht. Zu Weihnachten wünsche ich mir deshalb einen Jollenkreuzer. Wenn das nichts wird, dann bitte ein Exemplar Deines Buchs mit Autogramm von Deinem niedlichen Hund.

    P.S. Zum Thema WERBUNG: wundert mich, dass da nicht schon viel eher Buhrufe laut geworden sind: hier wird doch andauernd die alte orange Varianta 65 angepriesen

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    • avatar Digger sagt:

      Also, bis Weihnachten wird das mit dem Buch nichts mehr. Bin zwar dran, aber allein die Produktion “dauert ja scho a bisserl” wie der Süddäne zu sagen pflegt. Aber hat auch was Gutes: ich hab ein wenig mehr Zeit, Polly das signieren beizubringen. Sie kleckert mir derzeit noch zuviel mit der Tinte rum.

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  12. avatar Lisa sagt:

    “Wenn der Wochentag zu einem Gerücht wird – das ist Luxus. Und den kann man nicht kaufen.”

    – Ich liebe diesen Satz, denn es ist so viel Wahres dran.

    Ich freue mich für dich, dass du diesen Trip machen konntest…leider ist es heutzutage ja nicht so einfach, sich einfach so aus dem Alltag herauszulösen, Abstand vom Stress zu gewinnen und dem Trott einfach mal zu entkommen.

    Wenn ich demnächst das Geld für meine Jolle habe, dann wird sich so eine Reise für mich vllt auch einmal erfüllen. Bis dahin lese ich weiter zahlreiche Berichte anderer Segler – und ich bedanke mich für deinen…Bilder und Text war super zum Lesen 🙂

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  13. avatar P. Buanarotti sagt:

    Sehr geehrter Herr Boden,

    das Boot (VA18) ist ziemlich gut, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Leider ist es Ihr Umgang mit unserer Sprache nicht. Satzzeichen scheinen mir willkürlich oder nach Bauchgefühl oder Ähnlichem in Ihren Text geworfen und Ihre Sprache ist so schnoddrig, schlecht und lieblos, dass ich mich sehr bemühen müsste Ihnen ein paar Minuten zuzuhören. Ein Buch in einer solchen Sprache zu lesen scheint mir masochistisch.
    Quod licet Charles Bukowski non licet bovi.
    Na ja, vielleicht finden Sie ja ein paar Fans. Und wenn, buchen Sie ruhig 50% auf das Schifflein.

    Freundliche Grüße

    P. Buanarotti

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 7 Daumen runter 9

    • avatar digger.hamburg sagt:

      Huch, das sehe ich jetzt erst,

      Lieber Herr Buanarotti,

      eine Frage – haben sie das Buch gelesen? Es unterscheidet sich nämlich von den teilweise am Frühstückstisch, teilweise auf dem Boot geschriebenen Blogartikeln.

      Falls sie es nicht gelesen haben, würde ich es Ihnen dennoch nicht empfehlen. Sie gehören schlichtweg nicht der Zielgruppe an. Das ist auch gut so, denn nicht jeder findet immer alles gut, was der andere auch mag. Ich bin auch beim Schreiben ja nicht davon ausgegangen, dass es alle lieben. Und ja: ich bin hier und da sicher auch mal “schnoddrig”. Ob meine Sprache “schlecht” ist oder Sie meine Sprache “schlecht” finden, sind zwei paar Schuhe. “Lieblos” ist es sicherlich nicht.
      Da sie jedoch “müsste” schreiben, gehe ich davon aus, dass Sie in Ihrem Kommentar ein Buch bewerten, welches Sie nicht kennen. Das finde ich erstaunlich.
      Übrigens wird gerade die zweite Auflage gedruckt. Davon fallen sicher 50% auf das “Schifflein” und der Rest auf meinen sehr niedlichen Hund.

      Freundliche Grüße zurück

      Der Autor;

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