Kieler Woche: Die Jüngsten auf der Bahn Juliet – Mit 13 Jahren zur Premiere

Das erste Mal KiWo

Sie sind zum Teil gerade einmal 13 Jahre alt und mischen schon voll mit beim größten Segelsportereignis der Welt. In der zweiten Kieler Woche Hälfte treten noch einmal 1.700 Segler in 14 verschiedenen Bootsklassen an.

Das jüngste Geburtstagskind bei der Kieler Woche © Miku

Das wahrscheinlich jüngste Geburtstagskind bei der Kieler Woche: Lina Fischer © Miku

„Bei der Kieler Woche wollte ich schon immer einmal mitsegeln“ sagt Lina Fischer aus Bad Münder vom Segler-Verein Großenheidorn. An ihrem Geburtstag am Freitag hat es dann endlich geklappt. Auf den Tag genau ist sie 13 geworden und hat sich ihre erste Wettfahrt bei der KiWo im Laser 4.7 „geschenkt“.

Auch wenn der Wind nicht gerade stürmisch wehte, „Spaß hat es trotzdem gemacht, die Veranstaltung ist schon toll“, sagt die junge Seglerin, die erst in diesem Jahr aus dem Opti umgestiegen ist.

Laser 4.7

Jung und cool: Paul (13) © Miku

Klar im Vorteil sind bei den zur Zeit vor Kiel herrschenden Leichtwindbedingungen natürlich die Kleinen und Leichtgewichte, so auch der ebenfalls erst 13-Jährige Paul. Mit 45 Kilo kommt er frisch aus dem Opti und fährt bei seiner ersten Kieler Woche schon vorne mit: „Es lief gut“, stellt er nüchtern fest und grinst hinter seiner blau-verspiegelten Sonnenbrille.

Das Durchschnittsalter auf der Bahn Juliet bei den Lasern 4.7 liegt zwischen 13 und 17 Jahren, hier tummeln sich die jüngsten Teilnehmer der Veranstaltung, darunter auch Teilnehmer aus Indien, Hongkong und Norwegen. Einige von ihnen sind jedoch schon „alte Hasen“ auf dem Regattakurs, wie z.B. der ebenfalls erst 13-Jährige Nico Naujock aus Berlin, der bereits im vergangenen Jahr an der WM der 4.7 teilnahmen (41.) und den diesjährigen Pfingstbusch als 24. beendete.

Eine starke 29er-Flotte zur Kieler Woche ©  Landeshauptstadt Kiel / Sven Meier

Eine starke 29er-Flotte zur Kieler Woche © Landeshauptstadt Kiel / Sven Meier

Auch bei den 29ern läuft es zur Zeit für die Jugend im Feld recht gut: Alina Stuhlemmer und Safia Schuchmann, beide 14 Jahre alt, liegen bei der Europameisterschaft nach 10 Rennen auf Rang 21 von 184 Teilnehmern: „Für uns beide ist es die erste EM, für Safia auch die erste Kieler Woche. Dass wir dann gleich so gut vorne mit fahren ist echt schön. Die Starts waren heute zwar nicht optimal, aber auf den Downwind Kursen können wir aufgrund unseres geringen Gewichteseinfach viel tiefer fahren als die anderen“, erklärt Alina. Beide gehören zur Kieler Trainingsgruppe, von denen 18 Crews an der EM teilnehmen.

Ob sich die Jüngsten bis zum Ende durchsetzen können wird sich zwar erst am Sonntag zeigen, an Erfahrung haben sie in jedem Fall bereits jetzt gewonnen.

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