Sf-Interview: Optimist Vize-Weltmeister Nils Sternbeck auf neuen Wegen

"Olympia ist das Ziel"

Interview mit Opti-Segler Nils Sternbeck:

Optimistische Stimmung bei der Siegerehrung der besten Nachwuchssegler Deutschlands auf der boot. Der erst 13-jährige Vizeweltmeister im Opti, Nils Sternbeck, träumt schon von Olympia.

Nils Sternbeck ist Optimist Vize-Weltmeister.

Nils Sternbeck ist Optimist Vize-Weltmeister. © DODV

Nach dem großen Titel kam der Umstieg schon mit 13 Jahren. Nun geht es weiter auf Erfolgskurs: Nils Sternbeck, der im vergangenen Sommer am Gardasee Vizeweltmeister im Opti wurde, ist nicht zu bremsen. Gemeinsam mit Vorschoter Finn Kenter will der blonde Segler vom Yacht-Club Seeshaupt in dieser Saison im 420er abräumen.

Der Start in die Zweihandbootskarriere verlief schon vielversprechend: Im Herbst wurden beide auf Anhieb Bayerischer Meister und wollen sich nun für die Jugend-Europameisterschaft qualifizieren.

Große Bühne für die besten Optisegler des Jahres © Sf

Große Bühne für die besten Optisegler des Jahres © Sf

“2 Silbermedaillen bei der WM – eine in der Teamwertung und eine in der Einzelwertung, ein guter Mannschaftsauftritt bei der EM – das war ein tolles Jahr“, freute sich der 1. Vorsitzende der DODV, Günther Nülle, über “seine” erfolgreichen Optisegler. Insgesamt waren 23 Jugendliche (und ihre Eltern) sowie Partner und Förderer der Optiszene aus ganz Deutschland angereist, um das erfolgreiche Segeljahr Revue passieren zu lassen.

Während im Hintergrund großartige Bilder der WM am Gardasee liefen und die deutschen Teilnehmer Nils Sternbeck, Deike Bornemann, Paul Feldhusen, Lukas Hesse und Linus Klasen in Action zeigten, packte Christiane Boysen (Far East) noch eine ganz besondere Erinnerung von der WM aus: ein Optisegel mit den Unterschriften aller (!) 257 Teilnehmer der WM, das künftig im Optimist-Museum in Esgrus hängen wird.

Fürs Museum: Opti-Segel mit Unterschriften aller 257 WM-Teilnehmer! © Sf

Fürs Museum: Opti-Segel mit Unterschriften aller 257 WM-Teilnehmer! © Sf

Mit Karten für den FC Bayern München und der Deutschen Tourenwagenmeisterschft (DTM) gingen auch die Sieger des erstmalig durchgeführten Opti-A-Cup sichtlich zufrieden nach Hause. Zusätzlich werden die Top 10 des Opti A-Cup 2013 am 14. Februar beim Sailing Team Germany Award 2014 in Hamburg zu Gast sein. Für Vizeweltmeister Nils ein weiterer spannender Termin: er wurde von der STG als Newcomer des Jahres nominiert .

Opti WM, Nils Sternbeck

Nils Sternbeck bislang sensationell auf Rang 2 in der Einzelwertung © opti worlds

Nils Sternbeck vom Starnberger See ist 2013 schon mit 13 Jahren nach seinem WM-Höhepunkt in den 420er umgestiegen.

Nils Sternbeck vom Starnberger See ist 2013 schon mit 13 Jahren nach seinem WM-Höhepunkt in den 420er umgestiegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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7 Kommentare zu „Sf-Interview: Optimist Vize-Weltmeister Nils Sternbeck auf neuen Wegen“

  1. avatar Sternbeck sagt:

    schöner Artikel liebe Nadja!
    Nils ist übrigens mit 12 in den 420 umgestiegen 🙂

    Viele Grüße und auf bald,
    Susi

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    • avatar Nadja Segelfish sagt:

      Hi Susi, danke für die Klarstellung 🙂 . Warum ist er eigentlich schon so früh umgestiegen? Ist er zu schwer oder groß?

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      • avatar Sternbeck sagt:

        Hi Nadia, wir hatten ja den neuen Far East Opti schon geordert und dachten, Nils fährt noch ein Jahr Opti. Dann kamen aber Trainer, Verband, etc. und legten Umstieg nahe. Was hätte Nils im Opti noch erreichen können und würde er nicht ganz schön unter Druck geraten? …
        Die Jungs haben überlegt, ausprobiert und 420 sofort für klasse befunden. Waren ja auch schon lange im Opti und konnten das dort Erlernte gleich gut umsetzen. George und Lutz haben super Arbeit geleistet 🙂
        Das Kampfgewicht stimmt noch nicht ganz, aber mit 1,65cm müssten sich die beiden im Opti mittlerweile ordentlich falten. Haben beide seit Umstieg den berühmten Schuss gemacht 🙂
        Und Titel und Platzierungen sprechen für sich. Die Entscheidung war, wenn auch erstmal ungewöhnlich, dennoch richtig.
        Generell würde ich aber Kids nicht so früh umsteigen lassen. Da sind die beiden schon eine Ausnahme. Viele gute Grüße in den Norden,
        Susi

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  2. avatar Peter Ich Bin Dumm sagt:

    Ich finde den Beitrag cool. Doch eines Verstehe ich nicht. Warum steigt er schon mit 13 Jahren in den 420er um?

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  3. avatar Hanneliese Gudrun Schmitti sagt:

    Häääää? Das verstehe ich nicht!!!

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  4. avatar Holger sagt:

    das ist doch ganz einfache Physik : Körpergewicht und Verdrängung und bloß nicht zu lange im Opti, sondern schnell weiter und in Folgeklasse das eine wichtige Extrajahr zum lernen haben und am Ende der Jugendklassenzeit auch international dann ganz oben angekommen zu sein in WM Top5
    Auch im 29er sind diverse TopSegler wie Paul Kohlhoff schon mit 12 Jahren raus aus dem Opti, weil der schnelle passende weiterführende Umstieg mit 48-50kg viel viel wichtiger war als Opti Titel.
    Noch wichtiger ist es wenn wirklich gute Trainer auch rechtzeitig erkannt haben, wer dann der passende Mitsegelpartner sein kann und nicht versuchen ihren Opti Schützling unnötig lange zu binden damit der noch Erfolge für den Trainer einfährt.

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