Vendée Globe: Wie Boris Herrmann durch die Sturmnacht gekommen ist

"Was für eine Erleichterung"

Boris Herrmann erklärt in seinem aktuellen Video von Bord, wie er die Nacht überstanden hat. Teilweise mit drei Reffs und ohne Fock. “Das habe ich noch nie gemacht.”

Boreis Herrmann hat seine “Seaexplorer” sicher durch die Nacht gesteuert. Im Video vom Morgen erklärt er, endlich auf Vorwindkurs zu sein. “Was für eine Erleichterung!” Das Schlagen sei vorbei, die Sonne ist rausgekommen und er segele unter J2-Fock und mit einem Reff 23 Knoten schnell auf Südwestkurs.

Boris (grau-Orange, links) rast gen Südwesten. Er ist später als Thomson (schwarz) gewendet. Das kann bei der andauernden Rechtsdrehung kosten, aber später helfen.

In der Nacht sei er so übermüdet gewesen, dass er gerade deshalb nicht schlafen konnte. Auch Meditieren und Musikhören habe nichts geholfen. Bei 40 Knoten Wind sei er so vorsichtig wie noch nie gewesen. Drei Reffs und kein Vorsegel. Er habe sich noch nie so große Sorgen gemacht. Wohl weil es die erste Vendée Globe sei. Es sei so viel zu bedenken gewesen. Schneller oder langsamer segeln? Stampft das Boot zu stark in der Welle? Solle man dies oder das tun?

“Aber egal. Die Boote im Osten werden bald hinter mir liegen. Morgen vermutlich. Und wir liegen gut. Unter den Top Ten.” Zur Zeit sieht es sogar noch besser für ihn aus.

 

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

Ein Kommentar „Vendée Globe: Wie Boris Herrmann durch die Sturmnacht gekommen ist“

  1. avatar Waltraud Meyer sagt:

    Hi Du bist der Größte. Ich drück die Daumen und verfolge Dich.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 6 Daumen runter 1

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