19. Hamburg Summer Classics: 65 Oldtimer-Holzboote auf der Alster

Holz schützt vor Ehrgeiz nicht

Detlef Huss mit seiner Schweriner Einheitsjolle, Frau und Tochter auf Platz fünf der Summer Classics. © Pepe Hartmann

Oldtimer sind in. Der Trend zum polierten Holz hält an. Auf der Alster trafen sich 65 Jollen und Jollenkreuzer, die das Alter von 30 Jahren überschritten hatten. Die Organisatoren Hilke und Horst Reuter hatten mit dem Hamburger Segel-Club die Fangemeinde für die 19. Hamburger Summer Classic’s zusammengetrommelt.

Gestartet wird im Känguruh-Verfahren. Das nach Yardstick langsamste Boot quert zuerst die Linie und in genau berechneten Abständen danach die nächst Schnelleren. Im Idealfall sollten dann alle zusammen im Ziel eintreffen.

Das dem nicht so ist, liegt zum einen an der Vorsicht der Crews, dem wohl unterschiedlichen Talent der Segler und dem Zustand der Boote. Die beiden ältesten Jollen stammten aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Hochkonzentriert und motiviert segelten die Crews ihre Boote bei schwachem Wind über einen speziellen Kurs um sechs verschiedene Tonnen in allen Ecken der Alster. Hin und wieder tönten Flüche über das Wasser, aber Holzbootsegler nehmen viel Rücksicht, um ihr pflegeintensives Material zu schonen.

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Carsten Kemmling

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