12.000 Euro Zukunftspreis für Wellenenergie-Wandler von 49er Bronze-Gewinner Jan Peckolt

Erfolgreich trotz Medaille

Die Peckolt Brüder gehörten zu den weltbesten 49er Teams. © Marina Könitzer

Leistungssportler im Segeln leben in der ständigen Angst, den Einstieg in den Beruf zu verpassen. Die Perspektive als Profi-Sportler fehlt gemeinhin und der Zeitaufwand für Spitzenergebnisse wird immer intensiver. Viele Jugendliche sind der Doppelbelastung nicht gewachsen und steigen aus dem Sport aus.

Aber der Erfolg von Jan Peckolt, der jetzt den RWE-Zukunftspreis für ein innovatives Energie-Projekt gewonnen hat, sollte für Spitzensegler ermutigend sein. Auch Bruder Hannes arbeitet erfolgreich in Kiel an seiner Medizin Promotion. Nach dem Gewinn der 49er-Bronze-Medaille in Peking, der einzigen deutschen Olympiamedaille in acht Jahren, ist den Peckolts der Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben offenbar mühelos gelungen.

Jan Peckolt vor seiner prämierten Wellen-Wandler Anlage. © Peckolt

Acht Jahre gehörte das Bruderpaar zur Nationalmannschaft des Deutschen Segler-Verbands (DSV). Fast ein Jahr lang war das Duo Weltranglistenerster und hat EM-Silber und -Bronze erreicht. Dann zog es nach Peking einen Schlussstrich, um sich den Jobs zu widmen.

„Auf Dauer streben wir Berufe auf Grundlage unserer Studiengänge an“, sagte Jan Peckolt (30). „Das intensive 49er-Segeln haben wir immer als ein Projekt betrachtet.“ Die Segel-Kampagne sehen die beiden im Nachhinein als “wichtige Erfahrung bei der beruflichen Entwicklung und vor allem eine große Bereicherung im Leben”.

Der von Jan Peckolt konzipierte Wellenwandler am Fuße einer Offshore Windkraft Anlage. © Peckolt

Die Brüder haben trotz ihres neuen geordneten “Zivillebens” nicht den Kontakt zum Segeln verloren. Sie sind maßgeblich an den Erfolgen der deutschen 49er Segler beteiligt. So coacht Jan Peckolt das Duo Briesenick-Pudenz/Massmann und sein Bruder Hannes die zurzeit in der Olympiaqualifikation führenden Schadewaldt/Baumann.

Peckolts Energieprojekt NEMOS

 

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Carsten Kemmling

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Ein Kommentar „12.000 Euro Zukunftspreis für Wellenenergie-Wandler von 49er Bronze-Gewinner Jan Peckolt“

  1. avatar Manfred sagt:

    Das ist ne richtig gute Idee. Besonders das anbinden der Technologie an den Fuß der WKA. Alles bereits vorhanden. Bei FVW´s oder Strukturberechnungen kommen wir gerne mit in s Boot.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 23 Daumen runter 0

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