50 Innovationen, die das Segeln für immer verändert haben

Segeln im Wandel

Diese 50 Innovationen haben unsere Art zu segeln entscheidend geprägt:

1. Curry-Klemme

© Kai Köckeritz

Vor der Erfindung der Curry-Klemme belegte man Schoten auf Klampen. Im Zweifelsfall dauerte das Loswerfen dann die entscheidende Sekunde zu lange. Dass Manfred Curry die nach ihm benannte Schotklemme erfand, ist jedoch ein Mythos. Curry zeigte lediglich in seinem 1925 erschienen und weit verbreiteten Buch über die Aerodynamik des Segelns ein Produkt aus den USA und verbreitete die Idee.

2. Rettungsweste

© secumar

Schwimmhilfen gibt es schon etwas länger. Von einfachen Korkgürteln bis hin zu Westen aus Kork, aber alle das Problem vereinten, dass sie den Kopf nicht über Wasser halten konnten. Im schlimmsten Fall drehte die Schwimmhilfe den Körper auf den Bauch und die Person ertrank. Die deutsche Marke Secumar war hier ein Vorreiter in der Entwicklung von richtigen Rettungswesten. Mit der ersten Automatikweste Norge 3F im Jahr 1958 begann die Rettungsweste langsam in die Seeschifffahrt Einzug zu halten. Doch erst die flach gefaltete Secumar BS 8 schaffte es, auch auf Sportbooten getragen zu werden. Heute werden Westen im Hinblick auf Komfort entworfen. Denn nur eine Weste, die auch getragen wird, kann Leben retten.

3. Pinnenpilot/Autopilot

© Kai Köckeritz

Der “eiserne Gustav” gehört zu den wichtigsten Helfern des Einhandseglers. Doch auch mit kleiner Crew leistet der Pinnenpilot wertvolle Dienste. Er hält nicht nur das Schiff unter Segeln auf Kurs, sondern auch wenn der Motor läuft. Die ersten Modelle waren noch recht simpel: Eine Schubstange bediente die Pinne, während am Kompass ein Kurs einlag. Das verschaffte dem Pinnenpiloten die zweifelhafte Ehre, er sei nur unter Motor und bei glattem Wasser zu gebrauchen. Doch es hat sich viel getan. Heute können die Geräte während des Betriebs lernen, passen sich dem Schiff an und können mit Gyrosensoren sogar Wellen aussteuern. Das können sie fast schon besser als der Mensch. Doch das wichtigste: er entlastet. Wenn der eiserne Gustav den Kurs steuert, kann sich anderen Dingen gewidmet werden. Beispielsweise der Navigation, dem Trimm oder dem leiblichen Wohl.

4. Dyneema

© Gleistein

„Dyneema“ ist der Markenname einer Polyethylenfaser des niederländischen Herstellers Royal DSM. Diese Art Polyethylenfaser ist bei geringer Dichte äußerst zugfest. Bezogen auf das Gewicht ist „Dyneema“ sogar zugfester als Aramid und Kohlefaser. Daher eignet sich das Produkt nicht nur für reckarmes Tauwerk wie Fallen, sondern seine Einführung hat zu einer Neuauflage textiler Wanten und Stage geführt.

5. Dacron

© Jan Maas

Den Markennamen „Dacron“ ließ die US-Firma Du

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