Aufgelaufen: Yacht sitzt auf Felsen fest – Retter befreien Crew aus misslicher Lage

Hoch und trocken

Wie hilfreich es manchmal sein kann, einen Kimmkieler zu haben. Die zweite Flosse unter dem Rumpf verlangsamt zwar die Fahrt durchs Wasser, verhilft aber im Fall der Fälle –  beim Kontakt mit festem Untergrund – einen festen Stand.

Aufgelaufen, Kimmkieler

Romantisches Trockenfallen im Sonnenuntergang 🙂 © RNLI

Diese Erfahrung machte eine britische Crew, als sie sich vor der Felseninsel The Skerries, etwa zwei Meilen von der walisischen Küste bei Holyhead festfuhr. Es ging für die kleine 25 Fuß-Yacht weder vor noch zurück. Und die Situation wurde bei ablaufendem Wasser nicht besser.

Die zwei Männer baten die britische Seenotrettungsorganisation Royal National Lifeboat Institution (RNLI) um Hilfe, und die schickte ein Rettungsboot aus dem nahen Hafen in Holyhead. Es nahm die Besatzung an Bord, wartete dann auf die Flut und schleppte das Schiff in Sicherheit.

Aufgelaufen, Kimmkieler

Festgefahren vor der britschen Küste. Der Kimmkiel hilft bei einer stabilen Lage. Gut© RNLI

Bei dem Skipper der Yacht soll es sich um einen erfahrenen Segler handeln. Dennoch habe er die Gezeiten falsch eingeschätzt. Zum Zeitpunkt des Auflaufens herrschte Springflut, die das Wasser in dem Seegebiet mit bis zu acht Knoten strömen lassen kann. Der leichte Wind nahm der Rettung die Dramatik. Bei starkem Wellengang hätte die Situation wohl deutlich anders ausgehen können.

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