Baltic 111 “Raven” mit T-Foils: Wie die Superyacht auf ihren Tragflächen segelt

Breite läuft

Die Entwicklung der 111 Fuß langen Superyacht “Raven” zeigt, dass das Foiling-Zeitalter immer mehr auch im “normalen” Segeln ankommt. Die ersten Tests auf dem Wasser sollen zeigen, dass das Prinzip auch bei schweren Yachten funktioniert.

So stützt sich “Raven” auf das Lee-Foil und hebt den Bug aus dem Wasser. © Dan-Erik Olsen

Die ersten Segeltests der mit Tragflächen ausgestatteten Baltic 111 Raven sind von der Werft als “sehr erfolgreich” bezeichnet worden. Zehn Tage lang wurde das Schiff vor dem Hauptsitz von Baltic Yachts in Jakobstad, Finnland, auf Herz und Nieren geprüft und loben die Beteiligten die “beeindruckende Zuverlässigkeit” der revolutionären Konstruktion. Es seien dauerhafte Geschwindigkeiten im hohen 20er-Bereich erreicht worden. Einer Auslieferung an den bisher nicht genannten Eigner im Oktober soll nach der zweijährigen Bau- und Testphase nichts mehr im Wege stehen.

Mit jeder Menge Power im Segelplan kann ausreichend Speed für einen Lift-Effekt erzeugt werden. © Dan-Erik Olsen

Dabei betont die Werft, dass es sich bei der “Raven” nicht um einen “echten” Foiler handelt, der sich dauerhaft aus dem Wasser hebt. Dafür fehlen die notwendigen Tragflächen am Doppelruder, die wie ein Höhenleitwerk am Flugzeug stabile Flüge ermöglichen.

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Carsten Kemmling

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