Bente 24: Alexander Vrolijk stellt im Interview Detaillösungen vor

Herzensangelegenheit

Technisch ist das Bente 24 Design überwiegend dem Kopf von Alexander Vrolijk entsprungen. Im Interview spricht er unter anderem über vorgesehene die Koch- und Waschkiste, über Doppelruder und Linien.

Varianta 18 von "rudel/frolic" Design

Varianta 18 von “rudel/frolic” Design mit Hund Polly auf der boot in Düsseldorf. © Digger Hamburg

Es ging damals los mit einem Bericht von Digger auf SegelReporter, als er in Anspielung auf seinen Hund Polly über seine Varianta aus der Feder von Judel/Vrolijk etwas flapsig vom rudel/frolic Design geschrieben hatte. Es soll Menschen in der Branche gegeben haben, die sich über die Respektlosigkeit aufregten. Und so erwartete Digger auf der boot 2013 eher Nackenschläge, als ihn ein Alexander Vrolijk auf dem Stand sprechen wollte.

Aber der 29-jährige Sohn von Rolf Vrolijk brachte ihm einen Aufkleber seiner Firma mit, aus dem sie dann per Nagelschere das persönliche rudel/frolic Varianta 18 Logo bastelten. Der Beginn einer befruchtenden Freundschaft, aus der jetzt Bente entsteht…

Alex Vrolijk

Alex Vrolijk beim Interview in seiner Bente.

Eigentlich ist Vrolijk eher ein Liebhaber von Langkielern. Er segelt selber einen und sah bisher auch keinen Grund, das zu ändern. Aber Bente nimmt ihn ganz gefangen. Im Interview ist erkennbar, wie enthusiastisch und detailverliebt er das Projekt angeht.

Und auch die Kollegen in Bremerhaven sind begeistert. Jan Kuhnert gehört zum Kernteam. Seine Frau Bente gab dem Projekt den Namen. Das neue Schiff sollte so aussehen, das seine Frau auch mitsegelt. Erst war das Wort nur ein spaßiger Platzhalter, dann wurde es zum Programm.

Auch Vater Rolf, der berühmter America’s Cup Designer, sieht immer mal wieder über die Schulter und hilft mit Ratschlägen. Das kleine Schiff erinnert ihn an seine Anfangszeit, als er mit Michael (Hanse) Schmidt Boote baute.

Sein Sohn hat auch America’s Cup Erfahrung. Unweigerlich, weil die Familie 15 Jahre lang mit den Projekten des Vaters durch die Welt reiste. Aber schließlich war Alexander Vrolijk auch sehr nahe dran an der Konstruktion des riesigen Alinghi Katamarans für Ernesto Bertarellis.

2007 hat er seine Lehre bei Hanse Yachts in Greifswald beendet. Schiffsbau studierte Vrolijk in Southampton und gründete 2012  die Firma judel/vrolijk & co- brokerage, über die er Segel- und Motoryachten vermittelt. Das Bente Projekt ist ihm darüberhinaus eine besondere Herzensangelegenheit.

 

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Carsten Kemmling

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27 Kommentare zu „Bente 24: Alexander Vrolijk stellt im Interview Detaillösungen vor“

  1. avatar Johnny Rotten sagt:

    Erfrischend dieser Frolic, den hätten sie schon mal früher ins Programm nehmen sollen. Welchen Langkieler segelt er denn?

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    • avatar stefan sagt:

      Hatte mal nen 6er (Bj.1930), keine Ahnung ob das noch aktuell ist. Das Boot stand mal zum Verkauf im web.

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  2. avatar dubblebubble sagt:

    Schon wieder ne halbe Stunde Mäusekino, nee nä?

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    • avatar digger.hamburg sagt:

      Juchuuuu! Danke für den Kommentar! Ich habe gerade ne Wette gewonnen. 😉

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  3. avatar Hasenmeister sagt:

    Alles gut bei Euch!!!! Tolle Idee und das wird auch etwas!!
    Hab heute nach Digger gesehen und es ist alles im Lack!!
    Gruss an die 4 Beiner und natürlich an Nina!!

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    • avatar digger.hamburg sagt:

      Gruß zurück, Hasenmeister. Und bis die Tage.

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  4. avatar Torsten sagt:

    Kann man eure Ausführungen so verstehen, dass Bente zwar sportlich aber auch gutmütig und entspannt zu segeln ist?

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  5. avatar windhund sagt:

    Mir gefällt die offene Herangehensweise!
    Hoffe ihr habt euch auch bei der Stehhöhe über dem Durchschnitt orientiert 😉

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  6. avatar MNQ sagt:

    Bin zwar seekrank geworden vom Kameragewirbel, aber das nehm ich gerne hin; super die Überlegungen und Abwägungen so vorgestellt zu bekommen. Finde ich sehr informativ. (Das schöne an Abwägungen ist ja: wer will findet immer was zu meckern – nich ärbern lassen) Danke Euch und toi teu täu!

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    • avatar ActionAndi sagt:

      Sehr schönes Interview! Ich habe die Begeisterung für dieses Projekt gespürt. Ich finde das Projekt Mega-spannend und versuche nun meiner “Bente” das Boot näher zu bringen. Klasse! Weiter so!!!!

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  7. avatar Fastnetwinner sagt:

    Digger &Xandi-Vortrag am Dienstag im Rahmen der vereinsübergreifenden Blankeneser Hochsee-Segler-Abende. Wir freuen uns schon jetzt auf Eure Bente24-Story. Alle Segler sind herzlich hierzu eingeladen. Das ganze Winter-Vortrags-Programm, auch mir den Details zum Bente24-Vortrag, gibt es wie immer auf http://www.bsc-hamburg.de

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  8. Habe mir jatzt auch mal das Interview in Gäntze angehört, da ich ja der Hauptdesigner so noch nie geäußert hatte.

    Irgendwie bin ich aber nicht wirklich schlauer geworden auch wenn ich die Grundtendenz so ähnlich angenommen hatte.

    Also – warum sollen breite Designs so grottig schlecht kreuzen ? Ja, sie sind bei wenig Wind etwas problematischer als breite “Glitschkisten”, die Bente ja nicht werden sollte, da sie bewußt auf die Kante getrimmt werden müssen. Aber abgesehen davon – wo ist das Problem ? Mein Mini mit einem wirklich extremen L/B Verhältnis kreuzt doch auch ganz passabel (VMG 4 – 4,6kn bei bis zu 6,5kn Fahrt/ bei 6,5m Länge).

    Und selbst bei wenig (und gaaanz wenig) Wind waren die Minis beim SilverRudder ganz gut unterwegs auch wenn es über weite Strecken eine Kreuz war.

    Und Doppelruder – ja, sie sind bei aufrecht gesegeltem Schiff sowie in der Wende langsamer und man braucht sie vor allem bei den sogenannten (breiten) Shorthanded-Glitschkisten – aber sollte Bente nicht (zumindest am Anfang) auch so etwas werden ?

    So bringe ich jetzt mal meine Version :

    1. Es sollte preiswert bleiben – deshalb keine Doppelruder / kein extremer Leichtbau
    2. Wenn keine Doppelruder >> kein wirklich breites Schiff / kein sehr flaches Unterwasserschiff
    3. Es soll Zuladung (zumindest optisch) vertragen >> Überhänge
    4. Wenn Gleiten (im solo-Betrieb) sowieso nicht (einfach) erreicht werden kann >> Optimierung Kreuzeigenschaften um eine Begründung für die Form zu liefern.

    Es gab ja dieses Jahr beim SilverRudder eine sehr schöne Präsentation 2er Bootskonzepte – Soloracer Mini versus CrewRacer Melges24 und beide wurden von sehr erfahrenen Skippern gefahren. Dabei konnte Morten auf seiner Pogo2 die Melges selbst bei Leichtwind am Start die ganze Zeit kontrollieren. Nördlich von Fünen – an der Kreuz und in der Nacht – war dann für die Melges Licht aus und am Ende ist er nach allen 3 Minis in’s Ziel gekommen.

    Das soll jetzt nicht gegen das Projekt geschossen sein … aber man kann es sich auch schön reden und verglichen mit dem Mainstream ist das Schiff auch gar nicht schlecht … nur der Einhand-Racer (oder Fast-Cruiser) ist es nur bedingt geworden … sollte und konnte es wohl aufgrund des Preises auch nicht werden …

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    • avatar stefan sagt:

      …weil ein Mini mit ganz anderen Verhältnismässigkeiten am Wind segelt. Der Mini wiegt viel weniger, hat viel mehr Segelfläche und kann über Wasserballast/Canting-Kiel sehr viel mehr Druck aufbauen. Aufgrund seines geringen Gewichts und des breiten Rumpfs hat der Mini am Wind eine verhältnismässig schmale Wasserlinie. Das haben Schiffe mit mehr Verdrängung nicht.

      Hier Vergleiche mit Minis und Melges 24 zu bringen macht wenig Sinn, denn diese Schiffe wiegen beide etwa 20-30% weniger als die Bente und 100 kg mehr oder weniger sind bei diesen Bootsgrößen eine himmelweiter Unterschied. Hier wären es im direkten Vergleich sogar 200-350kg.

      Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass die Bente je ein “Einhand-Racer” werden sollte.

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    • avatar Arndt sagt:

      Danke Frank für Deine klare Analyse, ich kann seit einem halben Jahr den Hype um das Schiff nicht ganz nachvollziehen und bin die ganze Zeit davon ausgegangen, dass sich mir das Revolutionäre des Entwurfs aufgrund meines beschränkten Intellekts nicht erschließt. Aber ich sehe es wie Du: das ist alter Wein in neuen Schläuchen, nix Revolution alles konventionell.

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  9. Ein Serienmini ist konventionell aus Polyester-Harz gefertigt, hat einen Alumast, kein Wasserballast und auch keinen Canting-Kiel. Die Schiffe sind auch nicht unbedingt leicht – ca 1000kg race-ready ohne Proviant/Wasser aber haben enorme Segelfläche und – um die solo tragen zu können – einen ebenso enormen (Form-)Stabilitätsumfang. Bente wird in der Super-Carbon-Ausführung (wenn denn je einer so etwas bauen wird) sicher leichter sein als ein Serien-Mini aber … damit gleitet sie immer noch nicht besser an, wenn nicht weitere 150…350kg Crewgewicht mitgenommen werden

    Digger wollte/wünschte zu Beginn allein (oder mit seiner Bente) damit auf die Hochsee und … die jetzige Bente ist vom Konzept her eher eine Mak7-race und … wie Alex bestätigte – die Crew wird mit eingerechnet – eher eine zahmere Melges …

    Allerdings ist die Begründung schwach (breit segelt sowieso nicht amWind & Doppelruder sind Mist) und die richtige Begründung – preiswert & Anfänger als Zielgruppe wird so erst seit kurzem etwas weiter in den Mittelpunkt gestellt.

    Im übrigen ist auch Dein Satz –

    … Aufgrund seines geringen Gewichts und des breiten Rumpfs hat der Mini am Wind eine verhältnismässig schmale Wasserlinie. Das haben Schiffe mit mehr Verdrängung nicht. …

    in sich nicht schlüssig – Mein Nacira hat eine wahnsinnig breite Wasserlinie und aufrecht klebt der richtig am Wasser. Ältere Designs (Pogo2) sind da etwas anders und bei leichtem Win klar im Vorteil. Bei den neuesten Designs haben sie jetzt einen Zwischenweg gewählt. Und – wie SC27 zeigt – klappt es auch ganz gut mit weniger Breite (an Deck). Nur Tiefgang brauchen die Kisten alle … und der wird entweder teuer (weil reduzierbar : SC27/Fahrtenpogos/…) und/oder schränkt ein …

    Also ich habe meinen Frieden mit dem Projekt jedenfalls geschlossen und freue mich, wenn es seinen Zwecke erfüllt – mehr Leute mit einem gut segelnden Untersatz auf’s Wasser zu bringen … Aber – im übertragenen Sinne Rock’n Roll oder gar Pogo auf dem Wasser wird man damit selbst mit richtig viel Geld (in den Carbon-Bau) nicht unbedingt tanzen können …

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    • avatar stefan sagt:

      ….schau dir mal die Grafik rechts oben an, dann verstehst du vielleicht was ich damit meine, das leichte breite Schiffe mit flachem Unterwasserschiff, am Wind eine recht schmale Wasserlinie haben 🙂

      http://www.boatdesign.net/forums/attachments/sailboats/85676d1382477815-6-5-meter-racing-sailboat-mini-650-1-ton-15-heel.png

      …die Serien-Minis liegen übrigens bei 900-950kg. Das ist 200-250kg unter der Bente.

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      • Die (Minis) sind aber auch 1m kürzer – sprich Bente soll wohl – in der Lightversion – für ihre Länge leichter werden …

        Wegen der WL-Breite – viele (fast alle “Normalo”-) Schiffe wollen auch am Wind aufrecht gesegelt werden und da ist die WL-Breite bei den meisten Raumschotsrennern sehr groß. Nur bei 15..20 Grad Lage fahren sie – wenn sie denn halbwegs leicht sind – auf einer sehr strömungsgünstigen Kimm (wozu sie aber am Besten Doppelruder haben), kreuzen sehr ordentlich und haben raumschots besonders bei viel Druck genügend Moment auch lange große Segelflächen zu fahren.

        Das Bente-Team hat sich davon (keine Glitschkiste) verabschiedet auch wenn ich die Begründung – die kreuzen schlecht – überhaupt nicht nachvollziehen kann

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        • avatar klaus sagt:

          “Nur bei 15..20 Grad Lage fahren sie – wenn sie denn halbwegs leicht sind – auf einer sehr strömungsgünstigen Kimm”

          Das ist nicht richtig. Bei einem sehr breiten und flachen boot verringert sich die benetzte Fläche zwar deutlich mit zunehmender krängung, aber gleichzeitig wird die Wasserlinie asymmetrisch. Und das ist überhaupt nicht strömungsgünstig.

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          • So asymmetrisch muss die dann gar nicht sein. Alex kann Dir das sicher auch erklären.

            Sieh Dir mal die IACC-Yachten an – Kreuzmaschinen par-excellence mit einem extremen Trapezspant. Meine Rommel33 ist ähnlich geformt und kreuzt wie die Hölle und – hier im Bild gut ersichtlich : http://berlin-ocean-racing.com/wp-content/uploads/2012/09/P1010096.jpg – die kippen nicht unbedingt über den Bug mit extremer Asymmetrie.

            Also lieber Klaus – Du hättest besser schreiben sollen – … Das ist nicht immer richtig …

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          • avatar klaus sagt:

            IACC Yachten würde ich jetzt nicht gerade als besonders breite Boote bezeichnen. Dort tritt das Problem also nicht oder nur in ganz geringem Maße auf.

            Zum Thema asymmetrische Wasserlinien gab es hier glaube ich vor einer Zeit mal einen interessanten Artikel, in dem das Konzept einer Scow-WallyCento vorgestellt wurde.
            Mit scharfem Bug stellt sich die Mittellinie der Wasserlinie bei diesem Boot ca. 7° schräg zur Fahrtrichtung (bzw. zur Ausrichtung des Kiels). Hinzu kommt noch die Abdrift, so dass der Rumpf mind. 10° “schräg” durchs Wasser fährt:

            http://1.bp.blogspot.com/-vFBzj_MuzNA/UCCvWJUCbmI/AAAAAAAAAeo/26Kze0XBpfg/s1600/8WallyCento-Wl.jpg

            Für die Umströmung ist das gar nicht gut.

            Je geringer das Verhältnis Länge/Breite ist, desto größer und damit schlimmer wird dieser Effekt.

            Bei der Scow wird das ganze abgemildert, da der Rumpf im Bugbereich sehr viel mehr Volumen hat. Bei glattem Wasser ist das strömungsgünstig. Andererseits hat so ein breiter Bug natürlich auch eine Reihe Nachteile (Zus- Widerstand in Seegang, Ästhetik(?))…

            Das Boot dass da beim Krängungstest auf dem Foto gezeigt ist würde mit etwas schmalerem Heck wahrscheinlich besser kreuzen. Allerdings auch schlechter bergab fahren. Und da dieser Bootstyp fürs Bergab fahren optimiert wurde, sieht er halt so aus

            Es gibt

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    • avatar digger.hamburg sagt:

      Frank, nur der Ordnung halber, und um der allseits beliebten stillen Post vorzugreifen:

      “Digger wollte/wünschte zu Beginn allein (oder mit seiner Bente) damit auf die Hochsee und”

      Bente ist nicht “meine Bente” – Bente ist die Frau von Jan, dem dritten im Bunde. Steht auch im Artikel.

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  10. avatar Heini sagt:

    Was im Video für mich nicht schlüssig erklärt wird ist die Entscheidung gegen den Scow-Bug. Da spricht Alexander V. im Hinblick auf das Seegangsverhalten nur von “Wellenamplitude”. Täusche ich mich oder ist die Amplitude einer Welle nichts anderes als die Wellenhöhe?

    Vielleicht kann Alexander V. dazu noch etwas ergänzen. Ich wundere mich das offenbar bei der Bewertung eines Scow-Bugs die Kennzahlen Wellenlänge bzw. Wellensteilheit im Gegensatz zur Wellenamplitude (bzw. Wellenhöhe) vernachlässigbar sind.
    Ich würde denken, das die Amplitude eigentlich egal ist und es vielmehr auf die Steilheit ankommt (Verhältnis Wellenhöhe zu Wellenlänge).

    Digger oder Alexander V., könnt ihr das nochmal näher erläutern?

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    • avatar Heini sagt:

      Achja, Ergänzung: Auch halte ich das Verhältnis Schiffslänge zu Wellenlänge für wichtig um zu bewerten ob ein Schiff sich wie in langer (und ggf. sehr hoher) Dünung gemütlich wie im Fahrstuhl auf und ab bewegt oder in kurzem Hack in jede Welle reinknallt.

      Würde mich über Klärung / Erläuterung freuen!

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      • Am Wind knallen fast alle unsere sehr kurzen Schiff(ch)e(n) oder sie fahren mit genügend Energie durch die Welle.

        Die Frage ist oft, ob sie genügend Energie mitbringen, vor dem nächsten Wellenberg zu beschleunigen um da drüber zu kommen.

        Das ist auf sportlichen Kisten mit genügend Segelfläche und genügendem aufrichtenden Moment (sei es durch Crewgewicht und/oder Formstabilität) kein Problem auch wenn das Ganze eher zumRodeoreiten mutiert (https://www.youtube.com/watch?v=NMaFIEW4ffs ab 0:27s). Die, die das nicht können, fallen ab und/oder starten den Motor, wozu sie sie dann nach Möglichkeit einen S-Spant haben wollen, um sanft und gemütlich in die Wellentäler zu fallen …

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    • avatar sven sagt:

      moin Heini

      da waren die Punkte schlechtes wieder aufrichten nach Kennterung

      beim gegenan fahren nur geknalle im Bot

      und zu aller letzt sieht das ganze am Steg von oben betrachtet aus wie eine Badewanne 😉

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    • avatar digger.hamburg sagt:

      Hallo Heini,

      ich hatte mal einen Artikel über die Entscheidung gegen einen Scow geschrieben

      https://segelreporter.com/panorama/kleinkreuzerprojekt-bente-lebt-warum-sie-keine-platte-nase-bekommen-hat/

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  11. avatar Ulrich Jäger sagt:

    Oh Mann , was ihr alle so wisst !

    ich steig auf meinen Flipper, Segel hoch und ab

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