Bergung: Katamaran-Crew vor der spanischen Küste in Seenot

Rettung aus der Luft

Acht Meilen vor dem Garrucha an der südlichen Mittelmeerküste ist die Crew eines 62 Fuß Katamarans von einem SAR-Hubschrauber abgeborgen worden.

Bei 50 Knoten Wind ist der “Jesseas II” in Seenot geraten. Der unter der Flagge der Virgin Islands segelnde Katamaran vom Typ Privilege Serie 7 hatte einen Notruf abgesetzt. Er drohte zu sinken.

Offenbar ist das Schiff in einem Ausläfer des Sturms, der auch Mallorca heimgesucht hat, beschädigt worden. Der 62 Fuß Kat, mit einem Neuwert von etwa zwei Millionen Euro, hat das Rigg verloren. Über die Ursache für das Leck ist noch nichts bekannt.

Der Katamaran “Jesseas II” um den es sich bei dem Havaristen offenbar handelt.

Ob es allerdings wirklich zu einem Sinken gekommen wäre, scheint unklar. Die Privileges- Katamarane sind mit Schotten versehen, die wasserdichten verschlossen werden können.

Seenotinseln klar gemacht

Die Besatzung eines Helimer 219 Helikopters aus dem nahen Almeria machte sich auf, die Crew zu retten. Sie traf so schnell ein, dass der Wassereinbruch noch nicht so dramatisch war. Der Skipper hatte schon die Seenotinsel klar gemacht.

Die Crew konnte geborgen werden. Ein Segler erlitt eine Verletzung am Ohr. Der Rettungskreuzer “Mastelero” ist später an der Unfallstelle eingetroffen und hat die Stellung bei dem Katamaran gehalten.

Wie genau es zu dem Unglück gekommen ist, bleibt zunächst unklar. Die Segler sind nach Almeria geflogen worden.

Der Katamaran ohne Mast in Seenot.

 

 

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