Dreiräder auf dem Vormarsch

Blokarts rasen durch die Wüste Gobi

Blokart-Regatta in Frankreich. Gestartet wird aus dem Stand. Die Fahrer bremsen mit dem Fuß oder halten ihr Rad fest. Dann geht es los... © www.blokart-teamfrance.com

Jochen Lueg von der uns freundschaftlich verbundenen Seite www.segel-filme.de präsentiert einen spannenden Film über einige Fahrtensegler unter den Landseglern. Es geht um eine Truppe Blokart-Fahrer, die durch die Wüste Gobi gesegelt sind. Es scheint den Jungs richtig viel Spaß zu machen. Und diese Blokarts haben offenbar einen großen Suchtfaktor. Denn die kleinen Dreiräder für einen Preis zwischen 2000 und 3000 Euro sind einfach zu beherrschen.

In der Regel werden Geschwindigkeiten von 25 bis 40 km/h erreicht. Rennsegler sind auch schon mal über 100 km/h schnell. Der Rekord auf einem Salzsee (USA) liegt bei 175 km/h. Das Teil wiegt 27 Kilo, passt in jeden Kofferraum und kann mit vier möglichen Rigg-Größen (2 bis 5,5 qm) gesegelt werden. Es ist auch auf Eis einsetzbar und kann in wenigen Minuten zusammengebaut werden. In zehn Jahren wurden 9000 Blokarts in der ganzen Welt verkauft. Etwa 4500 gibt es in Europa. Das Dreirad wurde 1999 von dem Neuseeländer Paul Becket entwickelt.

In Deutschland gibt es 15 Dealer, die mit dem Blokart eher ihr Fludrachen Programm erweitert haben. Segelnder Händler ist Alexander Bruhn. Der Hamburger ist im Februar Vize-Weltmeister im Eis-Blokart geworden. Ein Video dokumentiert die Regatta fand in Litauen. Nun hat er mit seinem Sohn Philipp in der Doppelsitz-Kategorie (schwer) die Regatta 100 km La Franqui in Frankreich gewonnen. Er schreibt: “Das war ne riesen Gaudi bei 30 bis 40 Knoten Wind!” Insgesamt waren 71 Blokarts am Start (PDF). Impressionen von der Regatta gibt es hier. Der große Höhepunkt in dieser Saison ist aber im Oktober die Weltmeisterschaft in Ostende/Belgien. Dafür haben sich bereits 156 Piloten aus 17 Nationen angemeldet.

http://www.segel-filme.de/feature/reportage/mit-blokarts-durch-die-wueste-gobi

Carsten Kemmling
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