B/one: Mit Upgrade bei der 2. Segel-Bundesliga

Aufgerüstet

Bavaria will es mit seiner B/one noch einmal wissen und der J/70 nicht völlig kampflos das Feld in Deutschland überlassen. Das Sportboot aus Giebelstadt ist mit einem Upgrade ausgerüstet worden und wird in der zweiten Bundesliga eingesetzt.

B/one

Die B/one am Gardasee. © Bavaria

Während die B/one in der vergangenen Saison Probleme hatte, gegen die J/70 zu punkten, versucht die Werft nun verlorenen Boden gutzumachen. Sie bemüht sich, Mängel auszugleichen und schickt für die neue Saison ein modifiziertes Boot an den Start.

Dabei sollen vor allem die Probleme mit dem Wackelkiel in Angriff genommen worden sein. Außerdem soll dem problematischen Durchhang des Vorlieks entgegengewirkt werden. Stage aus Dyform Draht sollen 40 Prozent mehr Vorspannung erlauben.

B/one Update

B/one Update. © Bavaria

Die Aufwertung mit Harken Beschlägen und kugelgelagerten Fallenrollen soll die Bedienbarkeit weiter verbessern. Außerdem kann der Steuermann nun über dem abgesenkten Seezaun mit Fußgurten  ausreiten. Mit diesem Update soll die B/one jetzt gut 25.000 Euro kosten.

Für die Außenwirkung hat sich Bavaria den Platz als Boot für die zweite Bundesliga gesichert. Bei der Relgation Anfang April in Glücksburg kommt es zwar noch nicht zum Einsatz – es wird auf J/70 und J/80 gesegelt – aber  dort sollen zwei B/ones zum Trainieren und Probesegeln zur Verfügung stehen. Bei den beiden 2. Bundesliaga Events im Mai in Starnberg und im September am Bodensee wird dann erstmals offiziell mit den Bavarias in der Bundesliga gesegelt.

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Carsten Kemmling

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29 Kommentare zu „B/one: Mit Upgrade bei der 2. Segel-Bundesliga“

  1. avatar Chenninge sagt:

    Jetzt noch n Sportauspuff und Ralleystreifen und die B/One kanns mit TP´s aufnehmen!
    Zu schwer bleibt zu schwer…

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  2. avatar Yachti sagt:

    Ich halte die B-One für mangelhaft.

    Ein solches Schiff bei der Bundesliga zu fahren ist unnötig.

    Ich glaube nicht, das Harkenbeschläge aus dem Schiff mehr rausholen.
    Der Tropfen auf den heißen Stein!!!!!

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  3. avatar Skiffy sagt:

    Vielleicht sollten BAV das Boot noch umbenennen, in J/1 vielleicht? 🙂

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  4. avatar SR-Fan sagt:

    Doofe Fragen. Wie ist denn das gemeint mit der 2. Bundesliga? Als Abgrenzung zur 1. Bundesliga oder als Bundesliga im 2. Jahr?

    VG

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  5. avatar Alex sagt:

    Nett schlecht für die bisherigen Käufer. Ihr Boot entspricht dann ja wohl leistungsmäßig nicht mehr der KV und der Gebrauchtwert dürft in den Keller sacken. Das nennt man Kundenbindung ;-P

    Wir hatten auf unserer Mono22 eine Püttingaufnahme wie bei der B/one, nur wurde die Lasteinleitung in den Flansch der Rumpf-Deckverbindung über ein ca. 250mm langes Rohr verteilt. Wir haben dennoch das Teil auseinander gerissen. Die B/one hat nur ein kleines Blech unter gelegt und will jetzt noch einmal 40% mehr Dampf darauf geben? Wird wohl gut gehen, solange nicht höher als 150° TWA gesegelt wird.

    BAVARIA, bitte bleibt bei eurer ursprünglicher Werbeaussage mit der Zielgruppe Einsteiger- und Schulungsboot.
    Im Regattasport mit Deutschlands besten Segler werdet ihr euren Ruf demontieren.

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    • avatar Peter der Zwote sagt:

      Oder deutlicher gesagt:

      Einheitsklasse schon nach einem Jahr in die Scheiße geritten…

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  6. avatar sven sagt:

    aus einem toten Gaul macht man auch mit neuem Zaumzeug kein Galopper des Jahres,

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  7. avatar Seven sagt:

    Jetzt gibt es 2 Varianten. 1 x die B-one classix und die Bone-crusher. 😉

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  8. avatar jorgo sagt:

    Mir geht diese Häme hier auf die Nerven!
    Der Laser hat auch konstruktive Schwächen (zu kleines Ruderblatt, Großschot hängt leicht beim Halsen hinter der Kante, überhaupt: endlos lange Schot für so ein kleines Schiff) und ist dennoch ein Erfolg. Aus heutiger Sicht müsste er mindestens 20% leichter sein …. na und?
    Auch auf der B/one werden die besseren Segler gewinnen. Also warum nicht Regattasegeln damit?

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    • avatar Trolli sagt:

      Das ist OD, da gewinnt in der Regel ohnehin der bessere Segler – egal wie gut oder schlecht die Boote im Allgemeinen sind.

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    • avatar Seven sagt:

      Ja ,damit das der bessere Segler gewinnt ,stimme ich Dir zu.
      Aber schon merkwürdig das die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft im TV übertragen wird aber der Daihatsu Cuore Gran Prix sich nicht durchgesetzt hat. Und wenn die SBL sich durchsetzen soll ,wäre es gut wenn die Segler Spaß haben an dem was sie in Ihrer Freizeit tun.

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    • avatar Wuastwasser sagt:

      Ganz einfach: Weil in der anderen Bundesliga auch nicht auf einem Acker gespielt wird sondern in einem 50.000 Leute fassendem Stadion in dem der Rollrasen wenigstens halbjährig getauscht wird.
      (Häme hin oder her: Bavaria bleibt ne ehemalige Fensterbaufabrik, sage ich als Bootsbauer)

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      • avatar jorgo sagt:

        Dein Kommentar wird dem unbestrittenem Erfolg der Marke nicht gerecht!
        Da hat sogar schon mal Einer mit einem Ex-Charter bot mit seiner Frau/Freundin die Nordwestpassage durchfahren… das würde ich mit meiner Terrassentür niemals tun!

        Wirklich, ich bin alles andere als ein Bavaria Fan …. aber man sollte gerecht bleiben.

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    • avatar Peter der Zwote sagt:

      @jorgo: Das ist keine Häme, sondern ein realistischer Blick über das Marketing-Blabla von Bavaria und Co.

      Die Ansage von denen war ein bezahlbares Regattaschiff, das die weltgrößte EInheitsklasse werden sollte.
      (Ob sie selbst sich gegen Melges und Co in Stellung gebracht haben oder nur den von YACHT &Co ins Spiel gebrachten Vergleich nicht aus der Welt gekriegt haben – geschenkt.)

      Ich bin den Kahn bereits gesegelt. Fand ihn gar nicht schlecht für folgende Einsatzzwecke: Schulungs- und Einsteigerboot ins Einheitsklassenregattasegeln sowie minimalistisch fahrtentauglich für Jugendliche. Auch Vermessungssegeln ist mit der Kiste gar nicht so schlecht.
      Wenn man jetzt nach einem Jahr nicht behutsam die Klassenregeln “modernisiert” sondern mit der Brechstange anscheinende Designfehler korrigiert, dann macht man damit die Einheitsklasse kaputt und damit das selbstgesteckte und in die Welt posaunte Ziel.

      Gleichzeitig ist die “Einheitsklasse” eins der Hauptverkaufsargumente: Einfach weggeschmissen. Wer vertraut jetzt noch auf eine Stabilität der Regeln?

      Genau das Argument, dass Du selbst lieferst, machte den Laser zum supererfolgreichen Boot:
      Jeder, der einmal auf nem Laser saß, kann beim ersten Segeln feststellen, dass das Schotsystem scheiße ist. TROTZDEM hat man das über Jahre so gelassen und nur minimal (und damit für alle Beteiligten kostengünstig) modernisiert.

      Einheitsklasse bedeutet nämlich im Endeffekt, dass man Fehler an der Konstruktion erkennt und diese bewusst nicht bei späteren Baunummern ändert. Wettbewerbsgleichheit steht an erster Stelle – Gesamtperformance nicht.

      Bavaria hat diese Wettbewerbsgleichheit nun vor die Hunde geschmissen. Für welchen Preis? Um das Boot im Vergleich zu anderen Bootstypen schneller zu machen? Auch misslungen, das Ding ist nämlich einfach immer noch zu schwer.

      Also liebe Bavaria: Nette Idee, gnadenlos versemmelt. Viel Spaß beim Aufkehren der Scherben.

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      • avatar jorgo sagt:

        @peter der Zwote.

        Gebe Dir Recht – das ist blöd.
        Würde nur gehen, wenn die “alten” Boot (kostenlos?) nachgerüstet werden könnten sonst ist´s ´ne Sauerei!

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  9. avatar Trolli sagt:

    oh ein neuer Innenausbau ist auch geplant sehe ich gerade auf dem zweiten Bild….wie wäre es mit gar keinem Innenausbau??? o.O

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  10. avatar Andreas Bock sagt:

    B/one – nein danke. Das Boot ist ein Anschlag auf die Freude am Segeln. Das darf man nicht zulassen. Schade um die Bundesliga, die stirbt dann wieder. Fussball spielt man auch nicht mit einem kaputten Ball.

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    • avatar Kai sagt:

      Schonmal gesegelt oder Ferndiagnose weil Bavaria draufsteht?

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    • avatar Alex sagt:

      Für Spaß am Segeln reicht auch schon ein Mast mit Segel und darunter eine Kühlschranktür.
      Bei Wind wird die B/one sicher eben so viel Spaß machen.
      Für das Boot giebt es, bei der verkauften Stückzahl, ja offensichtlich auch einen Markt. Allerdings ist der sicher nicht bei den etablierten Sportbooten, mit denen harter Regattasport betrieben wird, wo sich Bavaria anscheinend gerne sieht. Das Boot ist als modernes Regattaboot einfach 300-400 kg zu schwer.

      Wenn die 2. jetzt mit der modifizierten Kiste ausgesegelt wird, ist das sicher nicht das Ende der Liga.

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  11. avatar w m sagt:

    ich meine mich an Kommentare erinnern zu können die aussagten dass beim one-design-segeln das Boot völlig unwichtig wäre….

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    • avatar Peter der Zwote sagt:

      Und genau deshalb ist eine Änderung des Bootes, die über eine sehr zurückhaltende Anpassung hinausgeht, Gift für eine Einheitsklasse.

      Anscheinend hat Bavaria die Entwicklungsarbeit auf die ersten Kunden abgewälzt. Die werden sich jetzt schön Bedanken.

      Gleichzeitig werden in einigen Vereinen z.B. am Bodensee die Korken knallen, dass man sich für die J/70 und gegen die B/one entschieden hat. Da hatten einige anscheinend den richtigen Riecher.

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    • avatar yuammy sagt:

      …solange man mit dem Boot auch ins Ziel kommt und es vorher nicht auseinander fällt 😉 …in der Hinsicht ist das Boot auch bei one-design schon entscheidend.

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  12. avatar Mike sagt:

    Liebe Segelergemeinde, ich bin erst jetzt eher zufällig ueber diese “Spezialisten” Veroeffentlichung gestossen. Aufgrund der offensichtlichen Voreingenommenheit der meisten Beitraege mochte ich kurz mal meine Erfahrungen als Eigner sowie Regattasegler teilen.
    Seit Mitte 2013 bin ich stolzer Besitzer einer neuen B/One mit Race Ausstattung.
    Das Boot macht mir seitdem sehr grosse Freude und ueber die Qualität kann ich mich, gerade im Vergleich zu anderen Booten, wie bspw. UFO22 oder J/70 bzw. J/80 nicht im geringsten beschweren.
    Kleines Beispiel: bei einer Regatta am Gardasee erlebte ich leider eine Kollision mit einer groesseren Dolphin81OD, die sich mir mit nahezu Vollgas spitz und seitlich in den Suellrand bohrte.
    Ergebnis: Gelcoatschaden der bei der Herstellerwerft wieder in den Neuzustand versetzt wurde (Ausschneiden und Neulaminieren der betroffenen kleine Flaeche), 2 Tage Arbeit und rund € 800 Euro Kosten. Ich stelle jedem geneigten frei, diese Uebung mal mit einer Melges, UFOxx, J/70 oder aehnlichem zu machen. My guess: Diese Boote muessten mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Grund des Sees geborgen werden. Es macht also manchmal auch Sinn, etwas mehr Material sogar zu Lasten des Gewichts zu verbauen :-)))
    Spass beiseite, natuerlich koennte man das Boot werftseitig auch leichter bauen, das geht aber wieder zu Lasten der Kosten.

    Ueber die Performance: Ich kann mich nicht beklagen ! Bei diversen Yardtsickregatten mit durchaus nennenswerten Teilnehmerfeldern konnte ich intensiv das Geschwindigkeitspotential bspw. der o. a. Konkurrenten unter allen moeglichen Windbedingungen beobachten und kann nur sagen: Keindes der von Konkurrenten, besonders J/70 (geseglet von einer Profi crew aus monaco) konnte sich von uns (lediglich erfahrene Amateurcrew im Club Racing Bereich) absetzen egal bei welchem Kurs, eher im Gegenteil.
    Ebenso geht mir der von euch so unglaublich in den Vordergund gestellte Achterstag auch nicht wirklich ab, vorausgesetzt, man hat genug Gewicht auf der Kante. Bei der erwaehnten MdM sah ich CRews, die zu viert gerade mal 250 kg auf die Kante gekriegt haben. Das war allerdings fuer die dort erlebten Bedingungen definitiv zu wenig (Das kann man aber auch aus den Angaben zum empfohlenen Crewgewicht entnehmen).
    Zum Thema MKII upgrade: Ja, ich habe mich tatsaechlich auch ueber die Vorgehensweise von Bavaria geaergert. Vor allen Dingen darueber, das mir der upgrade zwar angeboten wurde, aber doch erhebliche Kosten verursachte. Nach genauerer Analyse des upgrade Paketes sowie Gespraechen mit dem Hersteller habe ich inzwischen die fuer mich relevanten updates wie das neue Kielfixing sowie das update fuer die Ruderanlage einabauen lassen. Den Rest habe ich bisher nicht machen lassen, da dies aus meiner Sicht nur marginal fuer Verbesserungen sorgt, die ich vorher nicht nennenswert vermisst habe und ausserdem durchaus funktionierende Komponenten von xx gegen Harken parts ausgetauscht werden sollen.
    Es ist aus meiner Sicht auch nicht verwerflich, das eine Werft wie Bavaria nach dem Release eines brandneuen Bootes, das ja durchaus erfolgreich im Markt ist, nach diversen Rueckmeldungen Anpassungen ja auch im Sine des Kunden vornimmt. Wie gesagt, das upgrade fuer Bestandsboote haette aus meiner Sicht kostenlos sein muessen oder zumindest vom Hersteller deutlich interessanter aufgemacht werden muessen.
    Fuer mich machen derzeit lediglich das Kiel- sowie Ruderanlagenfixing wirklich Sinn.

    Fazit: Ich kann die B/ONE allen sportlich interessierten weiterhin bestens und mit gutem Gewissen empfehlen, auch wenn sich das Boot nicht allem technisch machbaren high end Carbon- und sonstigem Gedöhns hingibt.
    Darueberhinaus bietet das Boot gerade im Gegensatz der o. a. Protagonisten erheblich mehr Platz an Bord und somit einen deutlichen pluspunkt in Sachen Komfort und Nutzbarkeit.

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