Bootstaxi: „Uber“ plant Bootsdienst in Kroatien – Taxifahrer drohen Prügel an

Mit Uber zur Insel

Kroatien, Uber, Bootstaxi

Mal eben schnell mit dem Taxi zur Insel © wikipedia

Der berühmt-berüchtigte Personenbeförderer Uber will auch ins Bootsgeschäft einsteigen. In Kroatien sollen bald schon UberBOAT-Taxis zu den Inseln pendeln. 

Die Touristen-Hochburgen Split, Zadar, Sibenik und Dobrovnik beherbergen im Durchschnitt mehr als acht Millionen Besucher. Jede dieser Städte bietet seit jeher Bootstaxidienste in die kroatische Inselwelt an – eine kleine Attraktion, die sich zu einem lukrativen Geschäftszweig für die kroatische  Tourismusindustrie entwickelte. 

Doch von diesem „Kuchen“ will sich nun der international tätige Online-Vermittlungsdienst für Personenbeförderung Uber ein Stückchen abschneiden. 

Das kalifornische Unternehmen plant, in Kroatien erstmals einen Bootstaxi-Dienst in seinem Geschäftskonglomerat einzuführen. Danach peilt man ähnliche Bootstaxidienste in anderen Tourismus-Gebieten mit Wasseranschluss an. Die Fahrdienste sollen von bestehenden Charterfirmen mit Lizenzen für kommerzielle Seefahrt getätigt werden. Es sollen Motorboote engagiert werden, die dann günstiger als bestehende Taxiboote ihre Dienste anbieten werden, meldet das Internet-Portal  “Poslovni dnevnik“.

Für Uber ist Kroatien proportional einer der weltweit am stärksten wachsenden Märkte. 100.000 Kunden und 1.500 Fahrer haben bereits für viel Wirbel in dem Land gesorgt, wo traditionell häufig Taxi gefahren wird. Uber will schon in wenigen Jahren auf über 10.000 Fahrer kommen und eben möglichst bald auch am lukrativen Wassertaxi-Geschäft teilhaben. Die Uber-Zentrale meldete, dass sie in Verhandlungen mit den zuständigen Behörden stehe. 

Kroatische Medien mutmaßen, dass es erneut zu Ausschreitungen kommen wird. Als Uber seine Personenbeförderung zu Land in Kroatien einführte, gab es mehrere Massenschlägereien zwischen herkömmlichen Taxi- und Uber-Fahrern in den Städten. Mit den Bootstaxifahrern sei noch weniger gut Kirschen essen, konstatiert „Poslovni dnevnik“.

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