Brückenpassage Kroatien: Ždrelac-Enge mit einem (oft) unüberbrückbaren Hindernis

Passt nicht...

In Kroatien steht regelmäßig eine Brücke im Weg. Zahlreiche Yachten sind schon hängen geblieben – aktuell ein Katamaran. Dabei spielen sich erstaunliche Szenen ab.

Passt nicht!

Es scheint nicht so einfach zu sein, mit einer Segelyacht die Brücke von Ždrelac zwischen den kroatischen Inseln Ugljan und Pašman schräg gegenüber von Zadar zu passieren. Jedenfalls lohnt es sich offenbar, mal mit dem Handy draufzuhalten, wenn wieder mal eine große Yacht mit hohem Mast die Durchfahrt probiert.

So haben sich über die Jahre einige Videos angesammelt, die Yachten beim Brückencrash zeigen. Das jüngste stammt von einer Katamaran-Crew, die ziemlich sportliche gegen die Querverbindung knallt. Immerhin, der Mast hält. “Auch so kann man seine Vorstagspannung prüfen”, heißt es in einem Kommentar. Ein anderer Poster bekundet, eine Zeitlang in einem Haus mit Sicht auf die Brücke geurlaubt und dabei mehrfach pro Woche Hängenbleiber beobachtet zu haben.

Noch krasser ist das Video von 2013, das gleich zwei Yachten zeigt, die hängen bleiben. Eine hat sich regelrecht festgekeilt.

Wie kann das passieren? Die Meerenge von Ždrelac ist eine schöne Abkürzung in die Inselwelt der Kornaten. Da mag man manchmal die Angaben über die Brückendrurchfahrtshöhe etwas zu wohlwollend interpretieren.

Außerdem soll sich die Höhe verändert haben. Verschiedenen Quellen zufolge betrug sie einmal 17,5 Meter, nun wird sie nach Renovierungsarbeiten mit 16 Metern angegeben. Aber kann es so schwierig sein. Vercharterer in der Umgebung sollen auf entsprechend großen Yachten eigentlich regelmäßig Hinweise über die Gefahr bei der Ždrelac-Meerenge angebracht haben. Vielleicht müssen sie noch deutlicher werden.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

Ein Kommentar „Brückenpassage Kroatien: Ždrelac-Enge mit einem (oft) unüberbrückbaren Hindernis“

  1. avatar Daniel P. sagt:

    Das Video ist nicht aktuell. ca. 1/2 JAhr alt.

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