Corona: Neue Risikogebiete in Holland – Segelzentren wie Enkhuizen liegen mittendrin

Die zweite Welle

Das Auswärtige Amt hat wegen steigender Corona-Fallzahlen Reisewarnungen für einige niederländischen Provinzen ausgesprochen. Betroffen sind unter anderem Nord- und Südholland, wo viel gesegelt wird.

Enkhuizen

Enkhuizen gehört nun auch zum Risikogebiet. © Kai Köckeritz

Als Grund für die Reisewarnung geben die Behörden an, dass diese Regionen in den Niederlanden den Grenzwert von 50 Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner überschritten haben. Offenbar wird das Land von einer zweiten Welle erschüttert. Die Infektionszahlen steigen seit mehreren Tagen, am Dienstag gab es mit 1.379 Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden einen Negativ-Rekord.

Diese Entwicklung ist insbesondere für deutsche Segler brisant, die in den vergangenen Wochen das beliebte Revier befahren haben. Nordholland schließt die westliche Küste des IJsselmeers ein inklusive beliebter Häfen wie Medemblik, Enkhuizen und auch Amsterdam. Zu Südholland gehört der Haringvliet oder auch Rotterdam und die Staande Mastroute führt mittendurch.

Die Corona-Entwicklung in den Niederlanden

Seit dem 16. September gilt nun: Wer sich derzeit in Nordholland und Südholland aufhält, muss sich in Deutschland testen lassen und/oder in Quarantäne. Und auch Segler, die in den vergangenen zwei Wochen aus diesen Gebieten eingereist sind, sollen mit einer Quarantäne-Anordnung rechnen können.

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Carsten Kemmling

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