Delfin in Kiel: Nach Fiete, Selfie, Delfie und Freddy ist “Schwenteeny” in Kiel angekommen

Doch kein April-Scherz

Am 1. April hatte die Meldung über eine erneute Delfin-Sichtung in der Kieler Förde noch in die falsche Richtung gewiesen, aber seit gestern ist klar, dass sich ein neuer Tümmler in dem Revier wohlzufühlen scheint.

Drei Mal taucht er auf, zeigt seine Finne und taucht wieder ab. Der Betriebsleiter vom Sporthafen Kiel hat einen Delfin im Bereich Dietrichsdorf auf Film gebannt und bestätigt damit Sichtungen von Anfang April. Offenbar scheint erneut ein Meeressäuger das Revier für sich entdeckt zu haben.

Der Delfin in der Schwentine-Mündung

Der Delfin, der von einigen Kielern “Schwenteeny”genannt wird weil er sich seit einigen Tagen an der Schwentine-Mündung aufhält, zeigt sich dem interessierten Publikum immer öfter. Spezialisten glauben, dass die Heeringsschwärme, denen er gefolgt war, die Förde wieder verlassen haben. Deshalb lasse sich das zwei Meter große Exemplar häufiger an der Oberfläche blicken und interagieren auch mit den Menschen. Offenbar gefällt ihm zunehmend die Reaktion seiner Fans auf seine Luftsprünge.

Nahrung soll er immer noch genug in der Förde finden. Ob er allerdings bis zur Kieler Woche bleibt, ist zweifelhaft. Der Trubel auf dem Wasser mag ihm zu viel werden. Vorgänger Freddy allerdings schien damit kein Problem zu haben. Im September 2016 schwamm er kreuz und quer durch das Feld der Segel-Bundesliga.

 

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