Drogenschmuggel: 210 Kilo Kokain auf Segelyacht gefunden – Verstecke in der Yachtstruktur

Tagelange Suche

Immer wieder gehen Ermittlern segelnde Drogenschmuggler ins Netz. In der Karibik mussten sich Spezialisten aber nun ordentlich ins Zeug legen, um das Rauschgift an Bord eines Bootes überhaupt zu finden. Die Schmuggler hatten es besonders sorgfältig versteckt.

Laut französischer Medienberichte war die 12-Meter-Segelyacht unter spanischer Flagge auf den Weg nach Europa, als sie westlich von Barbados in der Karibik von der französischen Marine abgefangen wurde. Das Team der Fregatte Ventôse entdeckte zunächst aber „nur“ 17 Drogen-Pakete mit insgesamt 20 Kilogramm Kokain an Bord. Auch nach einer zweitägigen Suche auf See hätten die Einsatzkräfte nicht mehr finden können.

„Das Besondere an diesem Fall ist die Sorgfalt, mit der die Personen die Waren versteckt hatten“, wird der zuständige Staatsanwalt zitiert. Erst als die Yacht an eine Anti-Drogen-Einheit übergeben und bei einer weiteren gründlichen Untersuchung buchstäblich auseinandergenommen wurde, fand man dann eine deutlich größere Menge Kokain, die in der Struktur der Yacht versteckt worden war. 210 Kilogramm Drogen konnten schließlich beschlagnahmt werden. Den Berichten zufolge waren sie für den europäischen Markt bestimmt, wo sie für über sieben Millionen Euro hätten verkauft werden können.

Die beiden Besatzungsmitglieder, ein 43-jähriger Este und ein 64-jähriger Lette, wurden festgenommen und auf Martinique inhaftiert. Ihnen sollen bis zu 30 Jahre Gefängnis drohen.

Tipp: André Mayer

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