Dumm gelaufen: Kai’s Seenotfall – An der dänischen Küste gestrandet

Hoch und trocken

Kai ist mit allen Wassern gewaschen. Der Duisburger war Kadersegler im 420er und 470er, absolvierte die Sportfördergruppe der Bundesmarine, ersegelte Erfolge im Laser und Contender, wurde Meister der Meister und segelt seit einigen Jahren immer längere Strecken mit seiner Sprinta 70. 2018 tourte er drei Monate lang größtenteils einhand von Kroatien aus durch das Mittelmeer.

Unterstütze SegelReporter

Mitglied in 5 Minuten werden und ab dann SR im Magazin-View lesen

Lieber Leser,

der SegelReporter Club wurde aufgesetzt, um neue Projekte zu finanzieren. Wir haben noch viele Ideen und großen sportlichen Ehrgeiz, den Großen die Stirn zu bieten.

Mit knapp 1,- € pro Woche bist Du bei einer
12-monatigen SR Club-Mitgliedschaft dabei.

  • Täglich alle Highlights des Segelsports, deren Erklärung und Einordnung mit einem Klick von einer deutschen Webseite
  • Ohne Beschränkungen alle SegelReporter Artikel lesen
  • Lesefreundlicheres, einspaltiges Artikel-Layout
  • Lesbar auf allen digitalen Medien

Die SegelReporter

» Fragen und Antworten zum SegelReporter Club

avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

4 Kommentare zu „Dumm gelaufen: Kai’s Seenotfall – An der dänischen Küste gestrandet“

  1. avatar Andreas sagt:

    Hi Kai,
    sehr gut geschriebene und interesante Geschichte.
    Wer noch nicht Grundberührug hatte ist auch nicht gesegelt
    Bin gespannt auf den zweiten Teil.

  2. avatar Mac sagt:

    Hey Kai.
    Mal ganz ehrlich, wer ankert bei gerade mal 40cm unterm Kiel, (!!dein Tiefenalarm hatte vorher schon ausgelöst!!), in einer Bucht, wo man weis, dass in der Ostsee locker 20-40cm “Tiedenhub” durch den Wind entstehen kann. Du hast selber geschrieben “..niedrige Wasserstand in der Bucht erzeugt leichtes Unwohlsein…” Warum bist du geblieben und nicht einen anderen Platz oder Hafen gesucht!
    .und dann auch noch davon ausgehen, das du auf dem Wasser “Handy-Empfang” hat
    … tut mir Leid aber wer selber sagt “..segel nun schon seit fast 50 Jahren..” dem hätte dies, als Fahrtensegler nicht passieren dürfen!
    ..und mal ehrlich das Liegegeld was du bezahlt hättest, das ist nur ein Bruchteil deines Bootschadens, vom Stress, den du hattest ganz zu schweigen.
    ..du kannst echt noch froh sein, dass keiner dir Bergekosten in Rechnung gestellt hat.
    Mac

  3. avatar addi sagt:

    Nachdem, was du über die Ausgangsbedingungen geschrieben hast (alles ruhig, Vorhersage gut), kann ich sehr gut nachvollziehen, dass du da geankert hast.
    Vielleicht hätte man früher “vom Acker machen” sollen, als das Wetter umgeschlagen hat, aber wer noch nie eine Fehlentscheidung getroffen hat, kann ja den ‘Daumen runter’ drücken…

  4. avatar Henk sagt:

    So isset! Ich segele seit meinem 3. Lebensjahr und hab gut 40 Lenze auf dem Wasser. Auch ich habe schon falsche Entscheidungen getroffen und dafür bezahlt. Ich hatte aber noch nicht die Traute, Andere an meinen Fehlern teilhaben zu lassen. Respekt und vielen Dank dafür. Ich persönlich ergänze meine Einschätzung von Situationen immer wieder durch das Studium von Seenot- und Havarieberichten. Mitsegler, die weniger vorsichtig sind, bezeichnen mich dann auch gerne mal als Spassbremse, wenn ich unpopuläre Entscheidungen als Skipper treffe, insbesondere dann, wenn sich das Risiko nicht realisiert.
    … sagt Henk, Dein Pruuuuder

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zwei × fünf =