Dumm gelaufen: Verpatztes Spimanöver

Kampf mit dem Tuch

Dieses Manöver auf einem Sportboot geht mächtig daneben als der Skipper die arme Frau nach Lee schickt, um die Schot des wütend flatternden Gennakers zu bändigen.

Bei diesem Manöver mag einiges schieflaufen. In Lee die Schot des heftig flatternden Gennakers direkt greifen zu wollen, ist sportlich. Schon mit dem Körpergewicht in Lee ist es kaum möglich, das Sportboot ausreichend gerade zu segeln, um für das Spibergemanöver abfallen zu können.

Wenn das Boot wie in diesem Fall in einer stärkeren Böe allein vom flatternden Tuch auf die Seite gelegt wird, hilft es eigentlich nur, das Fall am Mast zu lösen. Dann erst verringert sich der Druck im schlagenden Segel, das Boot richtet sich auf und man könnte abfallen. Danach kann man den Gennaker schnell in Lee bergen, oder ihn zügig wieder hochziehen.

Schnelligkeit ist gefragt. Sonst fällt das Tuch ins Wasser und man fährt möglicherweise drüber. Dann muss viel Kraft aufgewendet werde, um es zu bergen. Es mag nur klappen, wenn man dafür in den Wind dreht, um das Schiff zu stoppen.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

2 Kommentare zu „Dumm gelaufen: Verpatztes Spimanöver“

  1. avatar pl_post003 sagt:

    … halsen und in Luv bergen, wäre auch noch eine Option gewesen, wenn nach Lee genug Platz ist ….

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  2. avatar PL_harald.friedrichs sagt:

    Also ‘die arme Frau’ ist für mich die Heldin des Manövers !!!

    Erst Frau über Bord und dann in Käferposition (sprich auf dem Rücken) das Schiff auf Kurs halten.

    Alle Achtung

    PS
    Ob die mit den Jungs nochmal los fährt ?

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