E1 Rennserie auf den Spuren des SailGP: Elektro-Foiler rasen um Smartmarks

Foiler erobern die Motorboot-Szene

RaceBird, der Prototyp einer neuen eRennserie auf dem Wasser, ist erstmals erfolgreich auf dem Fluss Po getestet worden. Dabei sind die Motor-Racer näher an der Segelszene als je zuvor.

Als Russell Coutts erstmals über E1, die neue Elektroboot-Rennserie, sprach, schien das die perfekte, logische Erweiterung seines SailGP. In einer der ersten Meldungen vor zwei Jahren hieß es noch: “SailGP konstruiert und entwickelt das erste Rennbootkonzept, mit dem die Liga ihren Vorstoß in Richtung nachhaltige Innovation fortsetzen und die Elektrifizierung der Schifffahrtsindustrie vorantreiben kann.” Und man konnte denken, dass Coutts maßgeblich an der E1-Serie beteiligt ist.

Der E1 Prototyp beim ersten Foiling-Versuch. © Lloyd Images / E1 Series

Aber ein Jahr später sprach er nur noch über “eine unglaublich spannende Partnerschaft, die es uns ermöglicht, den Wandel zu einer saubereren Zukunft weiter zu beschleunigen. SailGP und E1 teilen das gleiche Ziel, führende Beispiele für nachhaltige Technologien zu sein.”

Und in der aktuellen Pressemitteilung der neuen Rennboot-Initiative wird der SailGP überhaupt nicht mehr erwähnt. Man scheint sich bisher nicht einig geworden zu sein.

Dabei zeigt der erste erfolgreiche Test eines E1 RaceBirds auf dem Po beim italienischen San Nazzaro, dass die spannenden Foiler viele Gemeinsamkeiten beim Wettkampf auf dem Wasser haben. Das Fahren auf Tragflächen folgt den gleichen Gesetzmäßigkeiten, die F50 Foiler zu beachten haben. Und auch die Geschwindigkeit ist mit 50 Knoten annähernd gleich.

Der erste Probelauf des RaceBird-Prototypen wurde vom ehemaligen Powerboat-Weltmeister Luca Ferrari absolviert – ein passender Name. Das weitere Testprogramm

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Carsten Kemmling

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