Einem der weltweit ältesten, noch segelnden Schiffe droht der Verfall

Rettet die Norden!

Als der Großsegler Peking, der am 8. September 2020 unter der Anteilnahme tausender begeisterter Zuschauer an ihren Liegeplatz in Hamburg verholt wurde, im Jahr 1911 vom Stapel lief, transportierte der kleine, hölzerne Frachtsegler Norden bereits seit 41 Jahren unverdrossen seine Ladung entlang der rauen norwegischen Westküste. Im Gegensatz zur Peking ist die Norden seit nunmehr 150 Jahren als Segelfrachter, Kümo und Traditionsschiff ohne Unterbrechung in Fahrt und ist heute eines der ältesten noch fahrenden Segelschiffe weltweit. Doch das Schicksal der tapferen, alten Norden ist in ernster Gefahr…

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2 Kommentare zu „Einem der weltweit ältesten, noch segelnden Schiffe droht der Verfall“

  1. avatar Sven Stelzner sagt:

    Vielleicht gibt es noch Menschen mit Verantwortung welche den Wert eines solchen Kulturgutes und unwiederbringlichen Exemplar der Technikgeschichte erkennen und in letzter Minute die endgültige unwiederbringliche Zerstörung des Segelschiff Norden in Neustadt (Holstein) verhindern.
    Auf ein Trockendog gestellt, mit Hochdruckreiniger gereinigt, geschliffen und gestrichen ist da optisch und erhaltend viel möglich. Auch die nun entstandenen Schäden sind optisch noch rettbar.

    Ich würde es mir wünschen und habe heute fast den Glauben an sinnvolles Handeln und Verantwortung verloren.

    Sven

    • avatar Sven Stelzner sagt:

      Es ist eine Schande, das es nicht möglich ist historische Tradition zu bewahren. Es sollte doch einem Staat möglich sein unwiederbringliche Kulturgüter zu erhalten. Zumal es in Zeiten von “ökologischen Denken” ( nicht handeln!) doch auch ein historisches Praxisbeispiel der Fortbewegung ist. Und vielleicht sogar in Jahren wieder ein notwendiger Trend.

      Mit großem Entsetzen habe ich heute die Zerstörung dieses Seglers gesehen. Auf entsprechenden Ständern an Land aufgestellt und max. 100 000 Euro hätte man vielleicht es nicht weiter seetüchtig erhalten können, aber optisch instand setzen und so der Nachwelt erhalten.
      Für mich ist es eine Aufgabe des Staates wenigstens Kulturgut zu erhalten. Leider sind alle anderen Themen und Unterstützungen ohne Zukunft wichtiger.
      Mit der richtigen Technologie hätte man es auch Seetüchtig hinbekommen. Traurig und erneut ein versagen auf ganzer Linie.

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