Escoffier gerettet: Einhandsegler kentert in der Nähe des Fastnet Rocks

Déjà-vu

Escoffier? Rettung? Da war doch was. Ende November 2022 löste Kevin Escoffier bei der Vendée Globe eine dramatische Suchaktion aus, nachdem sein IMOCA auseinandergebrochen und gesunken war. Nun ist sein Name wieder mit einer Rettung verbunden.

Die irische Küstenwache berichtet, dass sie den Einhandsegler Escoffier etwa 60 Meilen südlich vom Fastnet Rock von seinem gekenterten Katamaran abgeborgen hat. Es mag ein Déjà-vu sein, aber bei dem Geretteten handelt es sich nicht um Kevin Escoffier, dem Vendée-Globe-Star, der von den VG-Skippern (u.a. Boris Herrmann) im Southern Ocean gesucht und von Jean Le Cam gerettet wurde, sondern um seinen Bruder Loic.

Das Rettungsboot nähert sich dem Verunglückten. © Irish Coastguard

Der befand sich mit seinem Katamaran im Rennen um den Drheam Cup über 1000 Meilen von Cherbourg um den Fastnet Rock nach La Trinite sur Mer. Nach der Rundung des Felsens überschlug er sich mit seinem erst im März fertiggestellten 50-Fuß-Kat “Lodigroup”, mit dem er auch bei der Route du Rhum in der Kategorie Rhum Multi starten wollte.

Loïc Escoffier (rechts) mit seinem Bruder Kevin (zweiter von rechts) und ihrem Vater Franck-Yves. Dieser hat schon selbst die Route du Rhum gewonnen. © Lodigroup/PolaRyse

Loïc Escoffier (41) ist eigentlich Fischer von Beruf, hat aber vor 16 Jahren schon einmal an der Route du Rhum über den Atlantik teilgenommen. Nun war er wieder auf den Geschmack gekommen, lange Einhand-Rennen zu bestreiten, aber der Enthusiasmus ist schnell verflogen.

Escoffier sitzt am vorderen Beam und wartet auf Hilfe. © Irish Coastguard

Mehr als sechs Stunden saß er auf seiner kopfüber treibenden Yacht. Er konnte sich im Innern aufhalten

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Carsten Kemmling

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