Experiment: In 168 Tagen führerlos über den Atlantik -Odyssee des “kleinen Bootes”

Mobile Flaschenpost

Video-Beitrag

Schüler einer High School in Kennebunk an der US-Ostküste haben ein führerloses Boot über den Atlantik geschickt. Die Überraschung war groß, als es gefunden wurde.

Von Spaziergängern am Strand gefunden. © Dawson

Eine hübsche Idee für ein Schulprojekt: Man baue ein fünf Fuß kleines Segelboot, schicke es auf den Weg über den Atlantik und wartet gespannt darauf, wer es findet, um mit ihm in Kontakt zu treten. So funktioniert eine moderne Flaschenpost.

Und es funktionierte tatsächlich. Die Nachricht kam aus Schottland. Nach 168 Tagen auf See ist ‘The Little Boat That Could’ tatsächlich am Strand Balivanich Airport auf der Insel Benbecula Strand angespült und dort von kanadischen Touristen gefunden worden. Sie hatten ihren Hund ausgeführt.

Die Odyssee über den Atlantik

Das Ehepaar fragte bei der Küstenwache um Rat, und die kontaktierte einen einheimischen Lehrer, der schon einmal 2016 ein ähnliches Boot gefunden und repariert haben soll. Er nahm Kontakt zu den Absendern in den USA auf. Dort hatte die Schulklasse täglich seit dem Start am 29. Dezember den Weg ihres kleinen Bootes per Tracker verfolgt.

Alternatives Lernprogramm

Der Bau und die Betreuung des Bootes gehört zu einem alternativen Lernprogramm, das für Kinder ins Leben gerufen wurde, die im traditionellen Schul-Umfeld keinen Erfolg haben. 1800 Dollar flossen aus einer Stiftung, um den Bau des Bötchens zu finanzieren. Es ist für die Datenerhebung während der Überfahrt mit zahlreichen Sensoren und einer Kamera ausgerüstet.

Schüler in den USA präparien das Bötchen für die lange Überfahrt. © Kennebunk High School

Das “little Boat” wurde von den im Nordatlantik vorherrschenden Westwinden über den Atlantik geschoben. 100 Meilen vor Portugal drehte es offenbar in einem Tiefdruckwirbel auf Gegenkurs, wurde dann weiter nach Norden versetzt.

Nun gibt es tatsächlich die erhofften Kontakte der US-Schüler mit ausländischen Kulturen. Die Schotten wollen einen regelmäßigen Austausch mit den Kollegen aus Maine starten. Die Flaschenpost-Idee funktioniert offenbar immer noch.

 

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https://northsails.com/sailing/3di-nordac

2 Kommentare zu „Experiment: In 168 Tagen führerlos über den Atlantik -Odyssee des “kleinen Bootes”“

  1. avatar Rainer sagt:

    Passatwinde? Von West nach Ost?

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 4 Daumen runter 0

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