Geologisches Phänomen: Unterwasser-Explosionen bei Monte Cristo – Gebiet gesperrt

Brodeln in der Tiefe

Fischer berichten, dass es nahe der Insel Monte Cristo südlich von Elba zu einer rätselhaften Explosion im Wasser gekommen ist. Das Gebiet wurde gesperrt.

Der 16 Meter hoher Leuchtturm auf dem kleinen Felsen Scoglio d’Affrica vor Monte Cristo. © wiki

Das mag man sich nicht vorstellen. Plötzlich brodelt es in der Tiefe, knallt laut, und eine Fontäne steigt in die Luft. Schwarzes Wasser, Matsch und Geröll wird empor geschleudert. Was wäre passiert, wenn das Schiff genau darüber über dieser Stelle gelegen hätte?

Diese Frage stellen sich Fischer in der Nähe von Monte Cristo zwischen Korsika und dem italienischen Festland südlich von Elba. Sie haben den Behörden über einen solchen Vorfall bei dem Felsen Scoglio d’Africa berichtet. Das Wasser sei wie bei einem Geysir in die Höhe geschossen.

Umgehend wurde das Gebiet im Umkreis von 500 Metern um die Koordinaten 42 ° 23.7 ° N 010 ° 05.6 ‘E wegen “möglicher Gefährdung” für den Schiffsverkehr gesperrt. Offenbar handelt es sich bei der Explosion um geologische Aktivitäten. Italienische Wissenschaftler des National Institute of Geophysics and Volcanology (INGV) untersuchen den Vorfall. Eine schnelle Erklärung für das Phänomen gibt es offenbar nicht.

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