Hurrikan: Wie sich “Florence” entwickelt – Deutscher Astronaut schickt Bilder aus dem All

Im Auge des Orkans

Mit bangem Blick verfolgen viele Menschen den Weg von Hurrikan “Florence” der heute auf die US-Ostküste treffen soll. Windy zeigt den Verlauf, Alexander Gerst schickt Bilder aus dem All.

Die Vereinigten Staaten von Amerika bereiten sich heute auf die Ankunft von Wirbelsturm “Florence” vor. Es wird befürchtet, dass er eine ähnliche Schneise der Verwüstung wie „Katrina“ 2005 durch die Südstaaten schlagen könnte. Mehr als eine Million Einwohner sollen sich auf Anordnung der Behörden in einem 400 Kilometer langen Küstengebiet zwischen Charleston und Norfolk in Sicherheit bringen.

Jüngste Meldungen machen Hoffnung, dass es vielleicht doch nicht ganz so schlimm kommen könnte. Zwar war „Florence“ in den vergangenen Tagen über dem Meer mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 Kilometern pro Stunde zu einem Hurrikan der Stärke 4 angewachsen, und es war befürchtet worden, dass er die höchste Stufe 5 erreichen könnte (mehr als 250 km/h) aber im Laufe des Mittwochs schwächte er sich auf Stufe 3 ab. Und inzwischen ist er in die Kategorie 2 abgestuft (175 km/h) worden.

“Florence” aus dem All. © Alexander Gerst

Dennoch wird ein harter Schlag erwartet. Besonders die Sturmfluten und heftigen Regenfälle sind lebensbedrohlich.

Der deutsche Astronaut Andreas Gerst befindet sich gerade auf der internationalen Raumstation ISS und hat einen Blick ins Auge des Hurrikans werfen können. Er schreibt auf Twitter: „Pass auf, Amerika! Hurrikan Florence ist so enorm, wir konnten sie nur mit einem Superweitwinkelobjektiv von der Raumstation, 400 km direkt über dem Auge, einfangen. Bereitet euch an der Ostküste vor, das ist ohne Spaß ein Alptraum“.

© Alexander Gerst

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