Italien-Unwetter: Häfen bei Genua geschlossen – Rapallo Marina verwüstet

Schwerer Sturm im Mittelmeer

Bis zu zehn Meter hohe Wellen an der ligurischen Küste in Italien haben für dramatische Szenen gesorgt. Neun Menschen sind gestorben. Viele Yachten wurden auf die Steine geworfen.

Yacht bei Rapallo auf den Steinen.

Seit Tagen lähmt eine Schlechtwetterfront mit Starkregen und Sturmböen weite Teile Italiens. Erst erreichte das Wetter Korsika, danach zog es weiter nach Ligurien und krachte mit voller Wucht auf die Küste.

Zweimaster auf Legerwall.

Venedig steht wie viele anderen Küstenorte unter Wasser. Und überwiegend durch herabfallende Hausteile und umstürzende Bäume haben die Italiener bisher neun Tote zu beklagen. Dazu zählt aber auch ein 63-Jähriger Kitesurfer aus Rimini, der vom starken Wind gegen einen Felsen geschleudert wurde.

Wer in dem Seegebiet auf einem Schiff unterwegs ist, muss sich von der Küste fern halten. In der nordwestlichen Region Ligurien sind alle Häfen geschlossen worden. Zahlreiche Yachten wurden schon auf die Felsen geworfen.

Brecher krachen über die Mole von Rapallo bei Genua:

Wasserhose vor Korsika:

Zerstörte Schiffe im Hafen von Ajaccio:


 

Der Sturm an Korsikas Küste bei Ajaccio:

Tipp: Andre Mayer

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