Jules Verne Trophy: “Spindrift 2” bricht den Rekordversuch ab – Schaden am Ruder

"Große Enttäuschung"

Yann Guichard hat einfach kein Glück mit seinem Monster Racer “Spindrift 2”. Der Rekord um die Welt schien diesmal wirklich in Reichweite, aber nun ist er wieder gescheitert.

Um 19 Uhr UTC hatte Yann Guichard sein technisches Team an Land kontaktiert und Schäden an der Struktur des Steuerbordruders gemeldet. Zusammen mit den Technikern wurde die Situation ausgiebig diskutiert und Reparaturmöglichkeiten erwägt.

Die Entwicklung des 24-Stunden-Speeds und Vorsprungs.

Aber schließlich traf das Team die Entscheidung dass es auf See nicht möglich ist, die notwendigen Reparaturen zu erledigen, ohne die Sicherheit und Leistung des 40-Meter-Trimarans zu beeinträchtigen.

Die Entwicklung des 24-Stunden-Speeds und Vorsprungs.

Spindrift hat nach Australien abgedreht.

Yann Guichard sagt: “Wegen dieses technischen Problems haben wir keine andere Wahl, als diesen Rekordversuch zu stoppen. Es ist eine große Enttäuschung für die gesamte Crew. Wir steuern nun die Südostküste Australiens an und wollen sie in den nächsten vier Tagen erreichen.”

Spindrift beim Start zur Jules Verne Trophy. © Chris Schmid / Spindrift racing

Irgendwie ist in der Beziehung zwischen dem Monster-Tri und dem französischen Meister-Skipper der Wurm drin. Die bisherigen Rekordversuche gingen daneben und gerade das Steuerbordruder ist schon einmal fies in die Schlagzeilen gekommen.

Im Juni 2015 beim Start zum Volvo Ocean Race schlitzte es ein Gummiboot auf. Eine Frau wird schwer getroffen. Sie verliert schließlich ein Bein. Guichard wurde verklagt.

Das Ruder des Spindrift Trimaran schlitzt das Gummiboot auf.© S. Evrard

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Carsten Kemmling

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