La Vagabonde: Umstieg während der Schwangerschaft – vom Zwei- zum Dreibein

"Das ist das Ende"

Die La Vagabonde Youtube-Klick-Millionäre Elena und Riley legen sich ein neues Schiff zu. Wie sie zu dem Entschluss gekommen sind, den Outremer-Katamaran zu verlassen.

Rapido 60 Trimaran vor Anker. © Rapido

Manche Menschen werden vorsichtiger, wenn sie Nachwuchs bekommen. Besonders, wenn sie um die Welt segeln. Dafür suchen sie sich eine entsprechend stäbige Yacht. Für die hochschwangere Elayna Carausu und ihren Mann Riley Whitelum gilt das offenbar nicht. Die Youtube-Stars, die auf ihrem Kanal Sailing la Vagabonde inzwischen 1,59 Millionen Abonnenten über ihre Abenteuer berichten, werden in Zukunft schneller unterwegs sein.

Erst schockten sie ihre Fans mit einer Video-Überschrift “Das ist das Ende” und zeigten eine weinende Skipperin. Sollte das unterhaltsame Segelpaar mit ihrem Sohn Lenny etwa nun an Land sesshaft werden? Aber dann klärten die beiden auf, dass es nur um den Abschied von ihrer Yacht geht – dem Outremer 45 Katamaran, den sie 2017 übernahmen und schon Greta über den Atlantik trug.

Die wachsende Familie will ihren Lebenstörn in Zukunft schneller fortsetzen. Dafür sind sie sich offenbar mit dem in Hong Kong firmierenden Trimaran-Hersteller Rapido einig geworden, der seine Multihulls ins Vietnam bauen lässt.

Der neue 60 Fußer wird in der Standard-Version für rund eine Millionen Euro gehandelt und liegt damit etwa im Bereich des Outremer Kats. Dabei machen die neuen Besitzer klar, dass es sich wie bei dem Katamaran auch beim neuen Tri nicht um ein Sponsoring handelt. Aber da beide Firmen den PR-Wert der Vagabonde-Marke kennen, sollte ein Sonderpreis nicht unwahrscheinlich sein.

Wie auch immer. Insbesondere Skipper Riley ist die Vorfreude auf das neue Boot anzumerken. Der Tri wird als schnellster Serien-Trimaran-Cruiser der Welt beworben. Und von seinen America’s Cup erfahrenen Kiwi-Designern Morelli&Melvin darf man wohl auch kaum weniger erwarten. 25 Knoten Speed soll der Multihull bei 20 Knoten Wind erreichen. Dabei muss die größer werdende Familie allerdings offenbar mit weniger Platz als auf dem Outremer zurechtkommen.

“LA VAGA III”  soll das neue Schiff heißen und es muss offenbar erst gebaut werden. “Es ist sauber und grün”, schreibt Rile. “Ein super stabiler und schneller Trimaran, von dem wir schon immer geträumt haben.” Dabei wertet er den Speed insbesondere als Sicherheitsfaktor “sturmtauglich”. Es geht darum, Tiefdruckgebieten ausweichen zu können. “Unsere Familie wird immer größer. Und diese Boote weisen die alles entscheidende Geschwindigkeit auf sowie ein wahnsinniges Maß an Stabilität.”

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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