Lässige Brückenpassage: In voller Fahrt auf die Öffnung zu – Mehr als nur ein Stunt

Passt das?

Das Passieren einer festen Brücke gehört schon Mal zu den aufregenderen Momenten im Seglerleben. Wenn’s nicht passt, ist das Desaster vorprogrammiert. Umso cooler sind diese Jungs. Was dahinter steckt.

Das Segelboot nähert sich der Brückenöffnung mit gutem Speed. Es muss doch klar sein, dass das nicht funktionieren kann. Das Rigg ist viel zu hoch. Drückt die Strömung von hinten? Hat der Skipper die Kontrolle verloren?

Dafür sieht die Crew aber viel zu entspannt aus. Dann passiert das:

(Direkter FB-Link)

Das Rigg kippt kontrolliert nach hinten, mit der Restfahrt schiebt sich der 600 Kilo schwere Rumpf des Yare & Bure One Design Klassikers unter dem Stein-Hindernis durch. Dahinter wird der Mast wieder aufgerichtet. Weiter geht’s. Als wenn nichts gewesen wäre.

Lässiger geht’s nicht. Aber was soll das? Ist es ein geplanter Sunt à la Alex Thomson?

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Carsten Kemmling

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2 Kommentare zu „Lässige Brückenpassage: In voller Fahrt auf die Öffnung zu – Mehr als nur ein Stunt“

  1. törn-1899 sagt:

    Sieht aber etwas verunglückt aus. Wenn man genau schaut, der Mast lies sich erst im 2. Anlauf umlegen. Also nix Stunt, sondern einfach nur Glück knapp vorm Unglück.

  2. Andrea Behr sagt:

    moin
    Segel seit 30 Jahren Jolle in Friesland u kenne diese Manöver.
    War aber trotzdem knapp u unsanft dh nicht gerade Material schonend…
    Wenn man auf Bewunderung aus ist …kann man das so machen…mir wäre mein Boot dafür zu schade…
    lg Andrea

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