Lektionen für das Leben: Schlau statt stark

Die Zeichentrickserie „Wickie und die starken Männer“ gehört zu meinen frühesten Fernseherinnerungen. Als jemand, der bei Schulhofraufereien oft nur zweiter Sieger war, hatten die Abenteuer Wickies für mich die tröstliche Botschaft parat, dass Grips mehr als Muckies zählt. Dies hat die erniedrigende Erfahrung, sich nicht aus dem Schwitzkasten eines Schulhof-Neandertalers befreien zu können, etwas erträglicher gemacht.
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Geschichten von Wickie den Grundstein für meine Segelbegeisterung gelegt haben und es kein Zufall ist, dass ich Einhandsegler geworden bin. Wer möchte schon freiwillig mit Typen wie Faxe, Snorre oder Tjure segeln? Oder sich das Gejaule eines Ulme anhören?
Die Realfilmversion von „Wickie und die starken Männer“ habe ich mir jetzt mit der Familie im Kino angeschaut. Auch wenn ich nicht zur eigentlichen Zielgruppe des Films gehöre, möchte ich nicht ausschließen, dass ich im Kino am lautesten von allen gelacht habe. Das Kind im Manne lebt also noch.

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