Mann über Bord: Chinesischer Nachwuchs-Navigator Sai Jun bleibt auf See

"Manchmal muss man Risiken eingehen..."

Die zunehmende Attraktivität des Segelsports in China dürfte einen Dämpfer bekommen, seit bekannt ist, dass der Chinese Sai Jun ist auf der TP52 “Ark323” über Bord gegangen ist.

Chinese über Bord

Der Chinese Sai Jun ist vor der vietnamesischen Küste über Bord gegangen.

Seit dem Erfolg des Dongfeng Teams beim Volvo Ocean Race und zunehmenden hochkarätigen Segel-Wettkämpfen in China, befindet sich auch die Segel-Community des Landes im Aufwind. Umso tragischer ist der von Sai Jun, einem der Hoffnungsträger der jungen Generation im chinesischen Segelsport.

Der 23-Jährige ist vor der vietnamesischen Küste über Bord gegangen als er sich auf der TP52 “Ark323” auf einem Überführungstörn von Nha Trang  in Vietnam nach Bali in Indonesien befand. Das Team wollte weiter nach Sydney, um dort beim Hobart Race teilzunehmen.

Der Vorschiffsmann und Navigator trug eine Rettungsweste und einen Not-Sender, der aber offenbar kein Signal auslöste. Die Suche war nicht erfolgreich und eine Rettung scheint nicht mehr möglich.

Sai hatte motiviert durch die jüngsten Erfolge beim Volvo Ocean Race eine Karriere als Profi-Segler angestrebt. Einer Zeitung sagte er in einem Interview vor dem Unfall: “Es gibt immer auch Gefahren im täglichen Leben. Zum Beispiel wenn man eine Straße überquert. Ich möchte Segler werden, um die Welt zu sehen. Da muss man manchmal im Leben Risiken eingehen.”

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