Mit der Stahlketsch um die Welt: Drei junge Menschen bereiten das Abenteuer ihres Lebens vor

"Welche Dinge wirklich wichtig sind!"

Zu dritt soll es auf die Reise ihres Lebens gehen. Leonie, Thilo und Jonas wollen um die Welt segeln. Die erste Hürde auf ihrem Weg haben sie genommen: In Holland haben sie eine Stahlketsch erworben.

Mit Anfang 20 steht einem das ganze Leben offen. Doch wohin soll es gehen? Es ist der Lebensabschnitt, in dem die Weichen gestellt werden. Während sich Einige blind in Ausbildung oder Studium stürzen, kamen die Leonie, Thilo und Jonas ins Grübeln. „Wir haben zu wenig Erfahrungen in Deutschland gesammelt, um Entscheidungen über unser Leben treffen zu können“, sagt Jonas in der ersten Episode ihres Vlogs „Blue Horizon“ auf Youtube. Sie wollen mehr von der Welt sehen, andere Kulturen kennenlernen.

Thilo, Leonie und Jonas planen eine Weltumsegelung

Warum als nicht aus dem Alltag ausbrechen und Erfahrungen auf einer Weltreise unter Segeln sammeln? Ausbildung oder Studium laufen schließlich nicht weg. Für Leonie, Thilo und Jonas stand daher fest, dass sie sich auf die Dinge konzentrieren wollen, die wirklich wichtig sind. In ihren Überlegungen über die eigene Zukunft rekapitulierten sie ihr bisheriges Leben und waren sich einig, dass die „Momente, in dem wir Außergewöhnliches erlebten, die einflussreichsten waren“.

Dass es funktionieren kann, zeigten beispielsweise schon die Segeljungs, die im letzten Jahr nach dem Abitur aufbrachen. So wie zahlreiche andere, die den Gap zwischen Schule und Berufsausbildung nutzen, um das Abenteuer ihres Lebens zu erleben. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Das Mittelcockpit bietet auf See viel Sicherheit

Im diesem Sommer wurden sie in Holland fündig. Eine fast zwölf Meter lange Stahlketsch soll das neue Zuhause während ihrer für drei Jahre veranschlagten Weltreise werden. Während Jonas im Video das Boot vorstellt, wird auch klar, dass es sich nicht um vollständige Greenhorns handelt. Hier wurden sich durchaus Gedanken über den geeigneten Schiffstyp gemacht. Ein sicheres Mittelcockpit, ein nahezu unverwüstlicher Rumpf und die massive Seereling hat es ihnen besonders angetan. Aber sie stolpern auch über die typischen Hürden, die Langfahrtsegler überwinden müssen, bevor es los geht. Der Reparaturstau ist doch größer als gedacht. Doch sie sind zuversichtlich, dass sie im Mai 2020 das Boot soweit haben. Nach dem Entrümpeln ging es an die ersten Baustellen. Rost bekämpfen, Luken neu abdichten und die ganzen anderen Kleinigkeiten. Doch das soll nicht mehr in Holland geschehen, sondern in der Heimat. Daher soll das Boot möglichst schnell nach Nordhrein-Westfalen gebracht werden, um es dort umfassend zu refitten. Es gibt viel zu tun.

Bevor es losgeht, muss noch einiges getan werden

Über ihre Reise möchten sie regelmäßig in einem Vlog auf Youtube berichten. Ausgestattet mit Drohne, guten Kameras und weiterem Equipment dürfen wir uns bestimmt auf spannende Videos mit guten Bildern freuen. Das erste Video hat gezeigt, dass die drei das entsprechende Talent mitbringen.

 

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