Mord an Langfahrtsegler Stefan R.: Henri Haiti stellt sich

Flucht beendet

Henri Haiti, der mutmaßliche Mörder des deutschen Langfahrtsegler Stefan R. hat seine Flucht beendet.

Henri Haiti, der mutmaßliche Mörder des deutschen Seglers Stefan R., hat sich nach fast 50 Tagen Flucht gestellt. Tahiti-infos.com berichtet, dass sich der 31-Jährige auf der Marquesas Insel Nuku Hiva bei seinem Vater gemeldet hat. Der setzte die Polizei in Kenntnis.

Die Gründe für das Ende der Flucht sind noch unbekannt. “Mein Sohn ist hier, er möchte mitgenommen werden”, soll der Vater den Ermittlern am Telefon gesagt haben. Die Polizei vermutet, dass der Druck zu groß geworden ist. Eine Sondereinheit von mehr als 20 Polizisten hatte in den Wäldern der Südseeinsel nach Haiti gesucht.

Der Mann war 2005 mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Er saß sechs Monate wegen Diebstahls im Gefängnis. Es wird vermutet, dass er den Deutschen Stefan R. entführt und ermordet hat. Der Skipper des 46 Fuß Katamarans „Baju“ aus dem Städtchen Haselau in der Nähe von Pinneberg war am 16. September mit seiner Freundin Heike D. in französisch Polynesien angekommen, um dort mehrere Monate ihrer Weltumsegelung zu verbringen.

Kurz nach der Tat soll Henri Haiti zu Heike D. zurückgekehrt sein und sie belästigt haben. Sie konnte sich aber rechtzeitig aus der Gewalt des Einheimischen befreien.

Haiti wird in Pepeete, der Haupstadt von Französisch Polynesien, der Prozess gemacht. Dabei erhofft sich die Beteiligten Aufschlüsse über die Motive und den Ablauf der Gewalttat.

Zum Thema: Tod von Stefan R. bestätigt

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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