Reaktion auf Röttgerings “Magnetfiltermärchen”

Mundtot machen...

Von Uwe Röttgering

Nur wenige Stunden nach Veröffentlichung meines Berichts über dubiose Magnetgeräte und die Gutgläubigkeit eines Teils der Fachpresse, hat mich eine Mail aus dem Hause Palstek erreicht.
Meine Hoffnung, dass man sich dort sachlich mit meinem Artikel auseinander setzt, wurde leider enttäuscht.

Den Umstand, dass ich auf den entsprechenden Artikel im Palstek, der auf dem Verlagsserver frei verfügbar ist, in meinem Bericht verlinkt habe, fand man „unerlaubt“, „geschmacklos“ und „kostenpflichtig“. Es wurde mir in Aussicht gestellt, mir für diese angebliche „Zweitveröffentlichung“ eine Rechnung zu schreiben.

Dass die bloße Verlinkung eines Dokuments, das vom Rechtinhaber frei ins Netz gestellt worden ist, kostenpflichtig sein soll, wäre mir allerdings neu gewesen.  Kurz später muss auch dem Herrn vom Palstek diese Erkenntnis gekommen sein. Er ließ mich wissen, dass ich „Glück gehabt“ hätte und man mir nun doch keine Rechnung schreiben würde.

In jedem Fall halte ich es für fragwürdig, wenn Journalisten, deren Arbeit man mit guten Argumenten bemängelt, die Kostenkeule schwingen, statt sich der Kritik inhaltlich zu stellen.
Zumal sich im Internetzeitalter solche Methoden, Kritiker mundtot machen zu wollen, meist als Schuss ins Knie entpuppen.

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Carsten Kemmling

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4 Kommentare zu „Reaktion auf Röttgerings “Magnetfiltermärchen”“

  1. avatar Axel Fincke sagt:

    Das ist bodenlos von “Palstek” und nach dem Telekommunikations-Gesetz auch nicht machbar ! Welcher Artikel ist das genau und wer die handelnde Person bei “Palstek” ?

    Viele Grüße aus München
    Axel Fincke

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  2. avatar Axel sagt:

    Palstek hat keine Handhabe was die Verlinkung angeht…also nicht bange machen lassen 😉

    Schade die Reaktion, hatte Palstek bisher als eines der lesenswerteren Magazine angesehen.

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  3. avatar Van der Theke sagt:

    Ich wusste es schon immer: es muss einen Grund haben, warum ich beim Palstek selbst bei besten Vorsätzen nie über´s durchblättern hinausgekommen bin.
    Ob man dem rauschebärtigen Palstek mit Oberlehrerbrille wohl mal einen Tag im Apple-Shop schenken sollte, damit er aus den entlegenen Sphären journalistischer Selbstbefriedigung in die Erdumlaufbahn des Hier und Jetzt finden kann?

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  4. avatar Axel Fincke sagt:

    Es reicht schon, wenn er sich Gedanken über die Pressefreiheit macht, die es schon mehrere Jahrhunderte (mit Unterbrechung auch in Deutschland) gibt.

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