Nacra 17 Stunt: Wie die Nacra-Piloten Parent/Atwood ihren dramatischen Abflug erlebt haben

What happened?

Der spektakuläre Schleudertrauma-Stunt der Nacra17 Segler Ravi Parent und Caroline Atwood ging millionenfach um die Welt. Nun erklären die Amerikaner persönlich, was wirklich passiert ist.

Nacra 17 Steuermann Ravi Parent erklärt, dass der Schleudersturz eigentlich nur eine verpatzte Wende war. Es sei an ihrem ersten Trainingstag der Nacra17-WM in Auckland passiert. Sie seien wohl durch das Jet-Lag noch nicht ganz bei der Sache gewesen.

Der Absturz sei bei einer Übung passiert, als sie mit zwei anderen Booten Achten segeln sollten. “Wir wollten wenden, haben es aber nicht so richtig geschafft”, sagt Vorschoterin Caroline Atwood. Vor der Wende seien sie in einem Windloch hängen geblieben, danach schlug eine Böe ein.

“Dabei sind wir im Wasser hängen geblieben.” Der Steuermann wurde vom Boot weggezogen und dann schlug die Böe ein. “Das kann jetzt ziemliche böse ausgehen”, war der Gedanke, der Atwood durch den Kopf schoss – da flog sie auch schon auf Salinghöhe durch die Luft.

Am 29. November wird es ernst. Dann startet für die Nacra17-Klasse, 49er und 49erFX die Weltmeisterschaft 2019. Auch für die deutschen Piloten fallen Vorentscheidungen, wer die Farben 2020 in Japan vertreten darf.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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