Aufblasbare Kufen und nur sieben Meter lang: Nagalaqa Expedition mit dem Eispanzer-Katamaran

Nagalaqa-Expedition nach rund 1.900 Meilen beendet

Der französische Polarabenteurer Sébastien Roubinet, der seit 20 Jahren von der eisigen Schönheit der Arktis fasziniert ist, und seine beiden Freunde Jimmy Hery und Éric André haben ihre Nagalaqa-Expedition in der Arktis abgeschlossen. Völlig autonom waren sie drei Monate an Bord eines nur sieben Meter langen und 2,40 Meter breiten Katamaran unterwegs, der von Sébastien Roubinet entworfen und gebaut wurde. Sie waren die ersten Segler, die mit einer Segelyacht ohne Motorunterstützung die kanadischen Inseln von der Nordseite passierten. Dass der Katamaran aufblasbare Kunststoffkufen hat, ist nur eine der Besonderheiten der Expedition.

Nur rund 20 Prozent der Reise konnteb unter Segeln durch das Wasser zurückgelegt werden Foto: Nagalaqa Expedition

 

Die Reise der drei Abenteurer mit ihrem kleinen, eistauglichen Katamaran „Babouch’ty“ begann am 28. Juni im Norden Kanadas vor den Banks-Inseln. Von dort aus ging es rund 1.900 Seemeilen durch die Arktis, völlig auf sich allein gestellt. Außer vielen Tieren, vor allem Walen und Robben, begegneten die drei Männer niemandem, vor allem keinen Menschen. Nur rund 20 Prozent der Gesamtdistanz konnte die Crew wirklich unter Segeln auf offenem Wasser zurücklegen, einen Großteil der Strecke mussten die drei Männer ihr Boot ziehen, weil das Eis zu dick war. Eine kräftezehrende Arbeit, bei der sich auszahlte, dass der Katamaran mit den aufblasbaren Rümpfen, die auf dem Eis wie Kufen eingesetzt werden, nicht sonderlich schwer ist.

Den Großteil der Strecke musste der nur sieben Meter lange Katamaran gezogen werden Foto: Nagalaqa Expedition

Der Endpunkt der Reise war 11. September in der Nares Strait zwischen Grönland und Kanada erreicht, extreme Witterungsbedingungen zwangen

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