Neues Video: Wie Alex Thomson’s legendärer Mast-Walk fast schief gegangen wäre

Volles Risiko

Alex Thomson wird der Segelwelt nach seinem Rückzug aus dem Rampenlicht fehlen. Das wird umso mehr bewusst, wenn man den jüngsten Clip ansieht, der gerade durch das Netz geistert. Er zeigt, wie irre sein Stunt damals war.

Thomson klammert sich an der Saling fest, als sich der Mast wieder aufrichtet…

…und hängt ohne Sicherung im Rigg auf fast 30 Metern Höhe.

Alex Thomson hat seinen Aufstieg in der Segelwelt insbesondere seinen verrückten Ideen zu verdanken. Er schrieb mit dem Keel Walk ebenso Geschichte wie mit dem Mast und Sky Walk. Allein von 2014 bis 2017 erwirtschaftete er damit für seinen Sponsor Hugo Boss mehr als 200 Millionen Euro.

Nun zeigt ein Video-Clip, was bisher bei der finalen Produktion verborgen blieb. Der Brite ging extrem ins Risiko. Seine Stunts liefen offenbar nach dem gleichen Muster ab wie seine vergangene Vendée Globe als er mitten in den Tropensturm Theta zielte und die Führung übernahm.

Das Video vom Mast-Walk aus einer anderen Perspektive zeigt, dass sich das Schiff zwischenzeitlich wieder aufrichtete und der Skipper schnell die oberste Saling greifen musste. Das alles ohne den obligatorischen Bootsmannsstuhl in fast 30 Metern Höhe.

Offenbar handelte es sich um einen missglückten Versuch, der schließlich nicht auf den offiziellen Film gebannt wurde. Thomson springt jedenfalls nicht ins Wasser, sondern rutscht mehr oder weniger kontrolliert auf dem Segel wieder nach unten.

Alex Thomson, Business, Sponsor

Der Herr im engen Schwarzen erwirtschaftet richtig viel Geld © alex thomson racing

Das Video stammt von einem Spanier, der das Spektakel von einem Motorboot aus bei Tarifa verfolgt hat. Er veröffentlichte es schon im vergangenen Jahr, nachdem er es nach eigenen Angaben schon vergessen aber schließlich auf seiner Festplatte gefunden hatte.

Die finale Produktion sah schließlich so aus:

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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