Pelzerhaken Unfall: Panorama berichtet ab 21:15 über “Rasende Motorboote”

Wildwest auf der Ostsee

Das politische ARD Magazin Panorama sendet heute Abend um 21:15 Uhr einen Beitrag über das Unglück vor Pelzerhaken, bei dem der Surfer Reinhard Fahlbusch ein Bein verlor. (Teaser Video)

Reinhard Fahlbusch

Der verunglückte Surfer Reinhard Fahlbusch im Panorama Interview.

In der Beschreibung des Themas “Rasende Motorboote: “Wildwest auf der Ostsee” geht es insbesondere um die Frage nach Geschwindigkeitsbegrenzungen. Der Fahrer der Unglücksyacht habe den Strafbefehl des Amtsgerichtes Kiel zwar akzeptiert, aber “für Reinhardt Fahlbusch ist damit längst nicht alles gut. In seinen Augen sind die Motorboote in der Lübecker Bucht ein stetig wachsendes Sicherheitsrisiko für jeden Wassersportler oder Schwimmer. Solange es keine Geschwindigkeitsbegrenzung gebe, könne jeden Tag ein neuer Unfall passieren.”

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18 Kommentare zu „Pelzerhaken Unfall: Panorama berichtet ab 21:15 über “Rasende Motorboote”“

  1. avatar Backe sagt:

    Absolutes Muss!
    Hoffentlich erreicht der Beitrag möglichst viele Wassersportler aller Fakultäten — zumal es irgendwann demnächst eine von einem Surfmagazin initiierte ePetition an den Bundestag geben soll, die Rücknahme des unsinnigen § 31 SeeSchStr.O betreffend. Für eine Vorlage im Bundestag werden 50.000 Unterschriften benötigt.

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  2. avatar hans sagt:

    dann lasst uns über diese Seite Unterschriften sammeln! Meine habt ihr.

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    • avatar Backe sagt:

      Ich denke, Carsten wird hier auf SR auf jeden Fall berichten, wenn die Petition startet.

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  3. avatar Lars sagt:

    Ich bin auch dabei. Grundsätzlich sollte man auch gegen die Lärmbelästigung durch Powerboote mit diesen unsäglichen hochgelegten Auspuffanlagen etwas machen. Einer hat “Spaß” und Zehntausende müssen sich den aggressiven Lärm anhören. Gibts da auch Planungen für eine Petition?

    Liebe Segelreporter BITTE bleibt dran an diesem Thema!!!!

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    • avatar Backe sagt:

      Lars, die Bundestags-Petition macht nur Sinn bei Punkten, die die Bundesgesetzgebung betreffen, wie die SeeSchSt.O.
      Lärmschutz ist Ländersache.
      Das generelle Tempo-Limit, das es mal in der Lübecker Bucht gab, wurde seinerzeit mit Lärmschutzaspekten begründet – und später von einem (!) einzelnen Motorbootfahrer vor dem OLG in Schleswig gekippt. (Begründung: übermäßige Einschränkung seiner individuellen Rechte …). Meines Wissen nach befindet sich dieses Verfahren aber in der Revision.

      Ein dritter Punkt (außer Vorfahrtsregelung und Lärmschutz) sollte aber auf jeden Fall die Einrichtung einzelner Tempolimit-Zonen sein, und zwar an Stellen mit besonders hohem Aufkommen an Freizeitwassersport. Pelzerhaken ist definitv so eine Strelle, aber u.U. auch die Strander Bucht (die Kieler Innenförde hat ein Limit, das aber auf einer Linie Laboe-Falckenstein endet) …

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  4. avatar Tim sagt:

    Irgendwie kommts nicht!? Aber “In aller Freundschaft” hört sich auch total spannend an.

    Ich fahre schon seit jahren nicht mehr in die Lübecker Bucht eben wegen dieser Spinner, und an Land kann mir die Formula Klientel auch gestohlen bleiben. Auf der Elbe nehmen die überlauten Mobos leider auch zu.

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  5. Ich weiß, daß ich paranoid bin – aber bin ich paranoid genug?

    Was soll das? Wo ist der Beitrag, hm, die ganze Sendung, geblieben?

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  6. avatar fastnetwinner sagt:

    Ich habe die Sendung eben gesehen. Nachwievor kann einen so viel Ignoranz seitens des “Lübecker Unternehmers” und seitens Sunseeker wütend machen. Die Ignoranz ist fast genauso schlimm wie die Sache selbst.

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  7. avatar Lars sagt:

    Hier schreibt DIE ZEIT über den Vorfall:

    http://www.zeit.de/2013/21/surfunfall-ostsee-motorjacht

    Ein Artikel, der noch fassungsloser macht als die Reportage.

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  8. avatar Andreas Ju sagt:

    Irgendwie traut sich niemand so recht, den Fahrer, die Werft oderr die Politik mal richtig auf den Pott zu setzen. Alle rutschen irgendwie so anonym durch. Ohne Kläger keine Richter. Die Yacht kneift, ARD muckelt, auf den DSV ist bestenfalls zu hoffen.

    Meine Unterschrift ist sicher. Ob sie aber was bringt?

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  9. avatar Sailing4Ever sagt:

    Ich fand 2 Sachen zu wenig auf dem Punkt:
    Erstens, der im Film von nem Surfer aufgezeigte Vergleich “Fußgänger muss Auto ausweichen” hat doch kaum was mit Surfer und Motorboot zu tun. Denn der Fußgänger bewegt sich in der Regel auf Fußwegen und die gibt es auf dem Wasser nicht. Und ansonsten ist wohl eher so dass Fußgänger wirklich Autos ausweichen, per ständig verfügbarer Muskelkraft, als andersherum.
    Zweitens, die Aussage, das Ausweichen betreffend, “Surfer müssen fahren wie der Wind weht” noch nicht weit genug gehend. Man hätte hier klar sagen müssen: Wenn kein Wind weht, dann steht der Surfer und kann nicht ausweichen. Auf Motorbooten kann keiner die Windkraft und damit die Manöverierunfähigkeit von Surfern einschätzen. Deswegen führt die aktuelle Gesetzeslage zu Gefahr für Leib und Leben und gehört unverzüglich rückgängig gemacht.

    Hannes

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