Pelzerhaken Unfall: Reinhard Fahlbusch nimmt Stellung

"Tempolimit erforderlich"

Unfall-Opfer Reinhard Fahlbusch erklärt über seinen Anwalt, wie sehr ihm die Anteilnahme hilft, wie wichtig ein Tempolimit ist und wie Sunseeker auf die “eingeschränkte Rundumsicht” reagiert.

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10 Kommentare zu „Pelzerhaken Unfall: Reinhard Fahlbusch nimmt Stellung“

  1. avatar max h sagt:

    Sehr interessant!!

    Kurze Nebenfrage: Bin Ich ein schlechter Hobbyjurist oder ist der letzte Satz unvollständig?

    • avatar Backe sagt:

      Der Satz ist vollständig und bedeutet, dass es für potentielle Kunden schon ein bisschen komisch aussehen muss, wenn Sunseeker die Einsicht in eine Mitschuld verweigert und die vorrangige Schuld dem Bootsführer zuweist – mithin also seinem Kunden ;.)

      Interessant ist übrigens noch Folgendes:
      Offensichtlich ist die noch bis vor Kurzem angekündigte diesjährige “Sunseeker Baltic Cruise” heimlich still und leise abgesagt worden, nachdem sich ein NDR-Fernsehteam zu Aufnahmen (über das ehemalige Unglücksevent) angefragt hatte …

      • avatar Andreas Ju sagt:

        War das echt so, Jan? Wäre ja ein toller Erfoilg von Panorama gewesen. Jetzt müssen die doch nach Mallorca reisen für vergleichbare Bilder. Wir freuen uns auf den Beitrag nach der Sommerpause der ARD!

        • avatar Backe sagt:

          Andreas, ich glaube, die Panorama-Jungs hätten lieber den Bericht vor Neustadt gehabt …

          Aber die Reaktion von Sunseeker zeigt auch, dass die Repräsentanten unseres Lieblingsmotorbootherstellers inzwischen doch das Champagner-Glas zur Seite stellen und von ihrem hohen Luxus-Roß absteigen mussten. Gut so!

    • avatar Olperer sagt:

      Der Satz ist echt bescheuert formuliert und das letzte Komma ist falsch. Wenn es schon ein riesiger Satz sein muss, dann vielleicht so

      “Der Hinweis einer Verkäuferin auf einen vorrangigen Verschuldenstatbestand des Bootsführers dürfte potentielle Unfallopfer und Käufer gleichermaßen interessieren, insbesondere weil das Boot nach der Feststellung der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung über eine stark eingeschränkte Rundumsicht verfügt. “

  2. avatar seilor sagt:

    auch interessant zu lesen: http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article117741036/Das-Recht-des-sehr-viel-Staerkeren.html

    Wenn man als Werft der BSU droht, dann sitzt man wohl auf einem sehr hohen Ross. Bin gespannt wie das ausgeht.

    • avatar Backe sagt:

      seilor, die Werft hat das Messer derart zwischen den Zähnen, weil die ganze Sache für sie zur absoluten Unzeit kommt …
      Schließlich soll Sunseeker gerade an einen chinesischen Investor verkauft werden.
      Die werden sich nun sicher zweimal überlegen, ob der Kaufpreis gerechtfertigt ist, wenn ein langwieriger und millionenschwerer Rechtsstreit um die CE-tauglichkeit ihrer Produkte ansteht.

  3. avatar Andreas sagt:

    1996 wurde Schimanski bei einem ähnlichen Vorfall auf Sardinien schwer verletzt und klagte auf 1.1 Mio DM Schadenersatz.

    http://www.spiegel.de/panorama/goetz-george-lukrativer-badeunfall-a-37244.html

  4. avatar RVK sagt:

    Ich bin mir auch nicht sicher, ob Sunseeker Deutschland mit dem Argument, wir sind nur der Händler so einfach durch kommen. Laut Geräte und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) ist auch der Händler bzw. Importeur für die Sicherheit seines vertriebenen Produkts verantwortlich und haftbar. Nicht umsonst müssen Importeure ihren aus China importierten Schrott vom Markt zurückrufen und können sich nicht auf einen anonymen Hersteller in Fernost berufen. Das selbe sollte hier auch der Fall sein. Es freut mich aber zu sehen, dass Herr Fahlbusch wieder Mut schöpft und diese Sache einem hoffentlich besseren Ende entgegen geht!

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