Rettungsoperation: Gestrandet auf “geschützter Insel” – Einhandskipper von Felsen gezogen

Auf den Steinen

Es gibt nicht viele Reviere auf der Welt, wo noch gesegelt wird. Dennoch passieren Unglücke. Gut, dass Retter sind noch im Einsatz sind. Ein Einhandsegler nahm ihre Hilfe in Anspruch.

Es ist der Alptraum: Bei starkem auflandigem Wind möchte man nicht auf einer steinigen Legerwallküste sitzen. Wie genau der Einhandskipper in diese missliche Lage geriet, ist nicht bekannt. Ob er irgendwie manövrierunfähig wurde? Probleme mit dem Ruder?

Offenbar hat er der Anker geworfen, möglicherweise um den irgendwann unvermeidlichen Landfall abzufedern. Das Vorsegel ist zerfetzt. Rätselhaft, dass es nicht geborgen werden konnte.

Der Vorfall ereignete sich in San Diego. Ausgerechnet auf “Shelter Island”, einer künstlichen Mole, die Schutz bieten soll. Aber bei dieser Position und Windrichtung gibt es dort keinen Abdeckung. Dafür aber den Schutz durch die ansässigen Behörden.

Die San Diego Harbor Police versucht, die Yacht vom Typ Islander 30 von den Steinen zu ziehen.

Gleich drei Boote kamen dem Skipper und seiner Islander 30 zu Hilfe. Die Crews von zwei Schiffen der Hafenpolizei und eines der Küstenwache versuchten, das Schiff von den Steinen zu ziehen. Aber sie scheiterte bei der Leinenübergabe und dem Schlepp. Schließlich gelang das Manöver doch noch.

Vor der italienischen Küste

Auch das folgende Video geistert durch diverse Social-Media-Kanäle. Aber dabei handelt es sich offenbar nicht um einen aktuellen Vorfall. Die Situation sieht ähnlich aus, aber die Umstände sind gänzlich anders. Die Aufnahme ist an der italienischen Küste bei Lecce entstanden, und vermutlich handelt es sich um eine Yacht, die von Schleusern in Griechenland für einen Flüchtlingstransport gestohlen und dann aufgegeben wurde.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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