Rettungswesten: Das geschieht bei der Wartung der persönlichen Lebensretter

Der Rettungswesten-TÜV

Alle zwei Jahre steht sie an – die Wartung der Rettungswesten. Die Wartung durch den Hersteller oder eine Wartungsstation gestaltet sich komplex. Ein Grund für uns, den Experten bei Secumar, einem der größten Hersteller für Rettungswesten, über die Schulter zu schauen.

© Philine Lehmann

Glücklicherweise kommt die Rettungsweste bei den meisten Crews nie zum Einsatz. Doch wenn die Weste benötigt wird, muss sie einwandfrei funktionieren. Denn eine defekte Rettungsweste trägt nicht dazu bei, Menschenleben zu retten. Auf die zuverlässige Funktion der Rettungsweste muss sich sein Träger verlassen können – und das kann er (oder sie) nur, wenn sich jedes einzelne Bauteil der Rettungsweste in einem einwandfreien Zustand befindet.

Um den einwandfreien Zustand der Rettungsweste zu erhalten, hat der Fachverband Seenot-Rettungsmittel (FSR), dem unter anderem auch Hersteller wie Secumar oder Kadematic angehören, festgelegt, dass eine Rettungsweste in der Sportschifffahrt alle zwei Jahre gewartet werden soll. In der Berufsschifffahrt können die Wartungsintervalle übrigens erheblich kürzer ausfallen. Fachverband und Hersteller gehen während dieser zwei Jahre von der höchstmöglichen Beanspruchung der Rettungsweste aus, wie sie beispielsweise bei Segelschulen, Charterschiffen oder auf Langfahrt gegeben ist. Allerdings bedeutet es im Umkehrschluss auch nicht, dass die Rettungsweste, die im Jahr nur an einem Wochenende getragen wird, von der Wartung befreit ist.

Auch sollten die Westen nicht selber gewartet werden, da der volle Umfang einer Wartung zuhause nicht durchgeführt werden kann. Denn die Wartung einer Rettungsweste geht über die Dichtigkeitsprüfung des Schwimmkörpers weit hinaus.

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Kai Köckeritz

Leidenschaftlicher Fahrtensegler und Chefredakteur des Magazins segeln. Er ist viel in Holland unterwegs, aber auch in den Revieren des Südens. Lange Schläge sind eher seins als kurze Up&Downs auf der Regattabahn.

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