Robin Knox-Johnston von Orcas angegriffen: Hafen für Reparatur angelaufen

Keinen Respekt vor der Legende

Die gefährliche Schwertwal-Gruppe vor der spanischen Küste hat ein neues prominentes Opfer gefunden. Kein Geringerer als Sir Robin Knox-Johnston (83) ist mit seiner Yacht in ihren Fokus geraten.

Die Farr 56 von Robin Knox Johnston vor Island. © RKJ

Segellegende Sir Robin Knox-Johnston, der 83-jährige erste Gewinner des Golden Globe Races 1968, hat erklärt, dass er in der vergangenen Woche selbst in das Visier der auffälligen Orca-Gruppe geraten ist.

Am frühen Morgen des 24. November sei er vor dem Kap Finisterre auf seiner Farr 56 “Sanjula” von einer sieben- bis zehnköpfigen Orca-Gruppe  umkreist worden, die schließlich sein Ruder attackierte. Dabei sei es zum Bruch einer Stange des Steuersystems gekommen.

Sir Robin Knox Johnson

Sir Robin Knox Johnson auf seinem “Grey Power”-IMOCA beim Velux 5 Oceans Race 2006. © rdr

Erst als der Motor ausgeschaltet war, schienen die Schwertwale ruhiger zu werden. “Nach zehn Minuten

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Carsten Kemmling

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3 Kommentare zu „Robin Knox-Johnston von Orcas angegriffen: Hafen für Reparatur angelaufen“

  1. avatar Jürgen Ernst sagt:

    Wie lange soll die Untätigkeit der spanischen und portugiesischen Behörden noch geduldet werden? Bis es den ersten Toten gibt?

  2. avatar PL_1htcms sagt:

    Guten Abend Herr Ernst, bitte helfen Sie mir hinsichtlich Ihrem Kommentar. Können Sie ausführen, welche der spanischen oder der portugiesischen Behörden tätig werden sollten? Ebenso, bzw. insbesondere wie diese Ihrer Meinung nach tätig werden sollten? Und, falls noch möglich, da es für mich nicht aus Ihrem Post hervorgeht, wer duldet den diese “Untätigkeit”? Vielen Dank wenn Sie hier etwas Licht ins Dunkle bringen.

    • avatar Jürgen Ernst sagt:

      Vor den deutschen Küsten wäre die WSV für die “Sicherheit und Leichtigkeit des Seeverkehrs” zuständig. Ich gehe davon aus, dass es in Spanien und Portugal entsprechende Behörden gibt. Ich überlasse es denen, geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr zu ergreifen. Nicht akzeptabel ist es, den Schutz dieser Tiere über das Leben von Menschen zu stellen. Da Schiffe versenkt werden, wird es dazu kommen. Bei weiterer Untätigkeit soll man sich auch nicht wundern, wenn Segler sich auf eine wirksame Selbstverteidigung vorbereiten.

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