Royal Navy erwischt Yachtie als Rauschgift-Schmuggler

Ruder im Wert von vier Millionen Pfund

Kokain-Versteck im Ruder der Segelyacht. Die eine Hälfte des Profils wurde weggeflext. © Royal Navy

Der britische Zerstörer “HMS Gloucester” hat vor den Kapverdischen Inseln eine Yacht aufgebracht mit Kokain an Bord im Wert von vier Millionen Pfund. Das Rauschgift war im Ruder der in Florida registrierten Yacht versteckt. Der Französische Geheimdienst hatte die Operation vorbereitet. Über die Identität der Crew ist nichts bekannt.

Es wird vermutet, dass die Ladung aus Kolumbien stammt.  Das Kokain werde regelmäßig mit kleinen Booten von Venezuela über den Atlantik nach Westafrika transportiert, heißt es bei den Rauschgift-Fahndern. Von dort werde es in kleineren Mengen von Einzelpersonen im Flugzeug nach Europa gebracht.

Ein anderer Weg verläuft entlang der westafrikanischen Küste. Schnelle Motorboote transportieren die Drogen in den Küstengewässern und gelangen dann bei Gibraltar nach Europa. 2008 sollen auf diese Weise Rauschgift im Wert von einer Milliarden Pfund auf den Markt gelangt sein.

avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
Spenden
http://blueocean.berlin/magicmarine-team-werden/

Ein Kommentar „Royal Navy erwischt Yachtie als Rauschgift-Schmuggler“

  1. avatar J.P. sagt:

    Das sind doch nur kleine Fische!

    Wenn man sich überlegt, wie viel Koks in ein Flügelrigg eines 72 Fuß Multis passt, steht wohl fest, warum Larry und seine Russel-Bande unbedingt Flügel Riggs haben wollen und wie sich der nächste Cup trotz gelangweilter Öffentlichkeit refinanzieren soll.

    Außerdem muss es dann gezwungener Maßen ein Multi sein. Ein Mono würde mit beladenem Flügel wohl unweigerlich kentern. Auch das minimale Geschwindigkeitspotential von 1,2-1,6xTWS erklärt sich wohl hiermit von selbst.

    Allen die auch nach den unzähligen Gerichtsterminen noch geglaubt haben es ginge Larry und Erni-Bert um spannende Matches mit engen Wendeduellen und Dial ups, mit Steel Balls und harten Luvkämpfen, muss ich leider die traurige Wahrheit verkünden: Der Cup ist Tod – Hier gehts ums harte Geschäft!

    Like or Dislike: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *