Schiffbrüchiger: Mexikaner treibt in 16 Monaten über den Pazifik

Unglaubliche Rettung

Der Mexikaner Jose Salvador Alvarenga ist nach einer mehr als einjährigen Drift über den Pazifik auf den Marshall Inseln angetrieben. Er ernährte sich von Schildkröten, Vögeln und Fisch.

Schiffbruechiger

Der mexikanische Schiffbrüchige Jose Salvador Alvarenga nach seiner Rettung auf den Marshall Inseln.

Alvarenga war Heiligabend 2012 mit seinem 24 Fuß Boot und einem Freund zu einer kurzen Angeltour vor der Küste von El Salvador aufgebrochen, um Haie zu fangen. Aber erst in der vergangenen Woche sah er erstmals wieder Land.

16 Monate lang trieb er mit seinem Schiff über den Pazifik. Der Freund verstarb aus bisher noch ungeklärter Ursache. Der britische Telegraph berichtet, dass der Mexikaner auf Ebon, dem südlichsten Atoll der Marshall-Inseln, angespült worden ist.

Er sei ziemlich verwirrt gewesen erzählt ein norwegischer Forscher, der Kontakt mit dem Schiffbrüchigen hatte. Sein Zustand sei schwach, aber nicht lebensbedrohend. Das Laufen falle ihm schwer. Die Schmerzen in den Knien seien groß.

Alvarenga habe erzählt, dass er sich von Schildkröten, Vögeln und Fisch ernährt habe, die er mit bloßen Händen fing. Wenn das Regenwasser knapp wurde, soll Schildkröten-Blut geholfen haben.

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9 Kommentare zu „Schiffbrüchiger: Mexikaner treibt in 16 Monaten über den Pazifik“

  1. avatar SR-Fan sagt:

    An Heiligabend auf Hai-Jagd – war wohl ein echter Familienmensch 😉

    VG

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 6 Daumen runter 5

    • avatar Piet sagt:

      Wahrscheinlich um sie zu ernnähren!!!
      Frau und Kind sind verhungert als er verschollen aus See war.

      Kaltherziger Typ du……. ;D

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      • avatar SR-Fan sagt:

        16 Monate Südsee: Vielleicht ja auch das Weihnachtsgeschenk der Ehefrau … (\Sarkasmus)

        Ohje, ob die Dislikes bei 99 beschränkt sind? 😉

        Bei all der Tragik hat das ganze aber auch etwas Gutes. Es gibt offenbar noch Orte in der Südsee, an denen 16 Monate kein bücher-/blog-schreibender (schwäbischer?) Segel-Pensionär vorbeitreibt.

        So gesehen ist die Hoffnung noch nicht gestorben!

        VG

        Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 16 Daumen runter 1

  2. avatar Strunk sagt:

    Auf jeden Fall krass downgesizet…so ohne alles unterwegs.

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  3. avatar Fair winds sagt:

    Womit endgültig bewiesen wäre, daß eine Besiedlung der Inseln im indischen Ozean von Amerika aus möglich ist.
    Und das Ganze auch noch ohne Vorräte! Thor Heyerdahl hatte seinerzeit zumindest Kokosnüsse und Ananaskonserven dabei.
    Ich möchte aber nicht darüber nachdenken, was mit seinem Freund passiert sein könnte.

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  4. avatar Florian Kanz sagt:

    Meinen Respekt vor soviel Überlebenswillen. Allerdings sind die Zeitangaben widersprüchlich: Heiligabend 2012 bis Februar 2014 sind etwas mehr als 13 Monate. Wo kommen die restlichen drei Monate her?

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  5. avatar o.h. sagt:

    ich find was faul an der Geschichte, mal von seinem wohlgenährten Äusseren ganz abgesehen…..

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